Wer keine Maske trägt, wenn die Putzfrau kommt, kann vom Dienstleistungsscheck-System ausgeschlossen werden

Die flämische Beschäftigungsministerin Hilde Crevits (CD&V) will Personen, die das Dienstleistungsscheck-system nutzen und gegen die Corona-Regeln verstoßen, vorübergehend ausschließen. Eine Suspendierung kann bei einem ersten Verstoß bis zu einem Jahr und bei einer Wiederholung bis zu fünf Jahren dauern. 

Laut der flämischen Beschäftigungsministerin verdienen die Dienstleistungsscheck-Agenturen und ihre Mitarbeiter/innen allen Respekt, weil sie während der Corona-Krise auch weitergearbeitet haben. Aber die Reinigungskräfte müssen ihre Arbeit in einem sicheren Umfeld erledigen können und diejenigen, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen, tragen dabei eine wichtige Verantwortung.  

Konkret: Die Kunden/innen müssen die Sicherheitsmaßnahmen einhalten und einen Mund- und Nasenschutz tragen, wenn die Putzfrau kommt. 

Wer die Corona-Maßnahmen missachtet, kann bei einem ersten Verstoß für ein Jahr ausgeschlossen werden. Bei wiederholten Verstößen kann sogar ein Ausschluss von 5 Jahren verhängt werden. Die flämische Regierung hat dem Entwurf bereits zugestimmt und das flämische Parlament wird dies in Kürze tun.  

Zusätzliche Mittel für die Schulung der Reinigungskräfte

Die Corona-Krise hat weitere unangenehme Folgen für die Dienstleistungsscheck-Agenturen, da sie weniger Schulungen für die Reinigungskräfte organisieren können. Die Beschäftigungsministerin stellt Ressourcen frei, damit die Arbeitgeber größere Räume anmieten und auch Desinfektionsmittel und Masken kaufen können.

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