Zahl der Corona-Infektionen steigt weniger schnell, über 2.600 Patienten werden stationär behandelt

Den jüngsten Zahlen des belgischen Gesundheitsinstituts Sciensano zufolge steigen die Corona-Zahlen weiter an. Täglich werden im Schnitt 241 Corona-Patienten in ein Krankenhaus eingeliefert - ein Fünftel mehr als in der Vorwoche. Jeden Tag werden auch im Schnitt 4.700 neue Infektionen diagnostiziert, auch diese Zahl ist um ein Fünftel gestiegen. Die Zunahme der Neuinfektionen scheint sich zu verlangsamen. 

Vom 22. bis 28. März wurden im Schnitt 241 Patienten pro Tag in ein Krankenhaus eingeliefert. Das ist ein Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Am Sonntag lag der Anstieg bei 22 Prozent, am Samstag bei 23 Prozent. 

Am Sonntag, 28. März, haben die Krankenhäuser 211 Aufnahmen (-81 im Vergleich zu Samstag) gemeldet. 89 (-170) Patienten waren in der Lage, das Krankenhaus wieder zu verlassen.  

Insgesamt befanden sich am Samstag 2.691 (+123) Corona-Patienten im Krankenhaus. 711 (+10) von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt, 382 (+7) müssen beatmet werden.  

In der Woche vom 18. bis 24. März sind im Schnitt 28 Menschen pro Tag an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Das sind 17,9 Prozent mehr als in der Vorwoche. Insgesamt sind seit März vorigen Jahres 22.870 Personen im Zusammenhang mit Corona in Belgien gestorben

Zwischen dem 19. und 25. März wurden im Schnitt 4.705 Neuinfektionen bestätigt, 22 Prozent mehr als in der Vorwoche. Am Sonntag wurde ein Anstieg von 27 Prozent und am Samstag von 31 Prozent registriert. Die Steigerung scheint sich vorerst zu verlangsamen, obwohl sie prozentual weiterhin hoch ist. Seit dem Ausbruch des Virus haben sich 866.063 Belgierinnen und Belgier infiziert

Zwischen dem 19. und 25. März wurden im Schnitt 66.100 Corona-Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 21 % mehr als in der Vorwoche.  

Die Positivitätsrate (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zu allen Tests) liegt bei 7,7 Prozent und nimmt um 0,2 Prozent zu. Das bedeutet, dass mehr als 7 von 100 durchgeführten Tests positiv ausgefallen sind. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet ein Verhältnis über 5 als besorgniserregend. 

Der R-Wert oder die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus liegt derzeit bei 1,12. Das bedeutet, dass jede infizierte Person im Schnitt mehr als 1 weitere Person ansteckt. Fällt der R-Wert unter 1, geht die Epidemie zurück. Steigt der R-Wert über 1, wächst die Epidemie. Im Januar lag der R-Wert unter 1. 

Am 27. März hatten bereits 1.229.384 Belgier/innen eine erste Impfdosis erhalten. Das sind 13,4 % der erwachsenen Bevölkerung. Von diesen haben 502.648 eine zweite Dosis erhalten und sind somit vollständig geimpft. 

Die aktuellsten Statistiken über Infektionen, Todesfälle und Krankenhausaufenthalte werden vom belgischen Gesundheitsinstitut Sciensano erfasst und veröffentlicht. 

Zahlen über die Anzahl der gelieferten Impfstoffe und über die verabreichten Impfungen werden von der belgischen Arzneimittelagentur (FAMHP, Federal Agency for Medicines and Health Products) und von Sciensano erfasst und veröffentlicht.

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