Hyazinthenfest im Wald von Halle findet auch in diesem Jahr nicht statt

Wegen der Corona-Epidemie und der steigenden Zahl von Infektionen hat die Gemeinde von Halle zum zweiten Mal in Folge das Hyazinthenfest im Haller Wald absagen müssen. Der blaue Wald ist im In- und Ausland bekannt und vielen Touristen einen Abstecher in die Gemeinde südlich von Brüssel wert.  

Während der dreiwöchigen Blütezeit der blauen Hyazinthen organisiert die Gemeinde an den Wochenenden normalerweise kostenlose Shuttlebusse vom und zum Bahnhof. Besucher können auch Fahrräder mieten und zum Hallerbos fahren und die örtlichen Läden haben extra geöffnet. 

"Letztes Jahr mussten wir das Fest bereits absagen, jetzt ist es schon das zweite Mal", klagt Bürgermeister Marc Snoeck: “Das ist schade, aber wir wollen keinen Andrang. In diesem Jahr bleibt die Blütenpracht den Einheimischen vorbehalten." 

Mehrere Parkplätze bleiben gesperrt. Polizei und Förster achten auf die Einhaltung der Regeln.  

2019 haben rund 17.000 Menschen den kostenlosen Shuttle genutzt, meldete der Bürgermeister noch. 

Der Hallerbos mit seinen Buchen und seinem Hyazinthenteppich steht unter Naturschutz. Laut der Zeitschrift Geo gehört er zu den schönsten Wäldern der Welt. 

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