Corona-Statistik Belgien: Täglich durchschnittlich 262 Menschen ins Krankenhaus eingewiesen

Die Zahl der Corona-Infektionen und Krankenhauseinweisungen in unserem Land nimmt weiter zu. Im Wochendurchschnitt werden nun täglich 4.814 Infektionen bestätigt und durchschnittlich 262 Patienten im Krankenhaus aufgenommen. Die Geschwindigkeit, mit der die Zahl der Infektionen und Krankenhauseinweisungen zunimmt, scheint sich aber etwas zu verlangsamen. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des wissenschaftlichen Gesundheitsinstituts Sciensano hervor.

  • Vom 26. März bis zum 1. April wurden durchschnittlich 262 Patienten pro Tag ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist ein Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Im Vergleich dazu gab es gestern einen Anstieg von 14 Prozent auf Wochenbasis. Zwischen dem 19. und 25. März gab es durchschnittlich 227 Krankenhauseinweisungen pro Tag.
  • Am gestrigen Donnerstag, 1. April, meldeten die Krankenhäuser 290 Aufnahmen (-19 im Vergleich zu Mittwoch, 31. März). 280 Patienten (-1) konnten das Krankenhaus wieder verlassen. Die Zahlen beziehen sich auf Mittwoch.
  • Insgesamt lagen am Mittwoch 2.958 (+21) Covid-Patienten im Krankenhaus. Das ist die höchste Zahl seit dem 10. Dezember, als 2.961 Patienten im Krankenhaus lagen. 790 (+35) von ihnen liegen auf der Intensivstation, 442 (+6) müssen beatmet werden. Der Druck auf die Intensivpflege bleibt hoch. Am 20. Februar befanden sich 315 Patienten auf der Intensivstation; diese Zahl ist seither nur noch gestiegen.
  • In der Woche vom 23. bis 29. März starben durchschnittlich 27 Menschen pro Tag an den Folgen des Coronavirus. Dieser Wert ist im Vergleich zur Vorwoche um 2 Prozent gesunken. Zwischen dem 16. und 22. März gab es durchschnittlich 27 Todesfälle. Der traurige Zähler der Gesamtzahl der Todesopfer in unserem Land steht bei 23.045.
  • Zwischen dem 23. und 29. März wurden durchschnittlich 4.814 neue Infektionen pro Tag bestätigt, 11 Prozent mehr als in der Vorwoche. Gestern gab es einen Anstieg von 15 Prozent, die Tage davor von 17 und 22 Prozent. Die Steigerungsrate scheint sich jeden Tag ein wenig zu verlangsamen, obwohl der prozentuale Anstieg vorerst hoch bleibt. Seit dem Ausbruch des Virus wurden in unserem Land 887.920 Infektionen registriert.
  • Die Anzahl der Tests nimmt weiter zu. Zwischen dem 23. und 29. März wurden durchschnittlich 68.200 Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 13 Prozent mehr als in der Vorwoche.
  • Die Positivitätsrate (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests) beträgt 7,8 Prozent (0,1 Prozent mehr als gestern). Das bedeutet, dass fast 8 von 100 der durchgeführten Tests positiv waren und dass eine Menge Viren im Umlauf sind. Der Anstieg scheint sich zu stabilisieren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet ein Verhältnis über 5 als besorgniserregend.
  • Der R-Wert oder die Reproduktionsrate, also die Zahl, die angibt, wie schnell sich das Virus ausbreitet, liegt derzeit bei 1,11. Das bedeutet, dass jede Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, im Durchschnitt mehr als 1 weitere Person ansteckt. Fällt der R-Wert unter 1, schrumpft die Seuche. Steigt der R-Wert über 1, wächst die Epidemie. Im Januar lag der R-Wert unter 1.
  • Am gestrigen Donnerstag, dem 1. April (dem Tag mit den aktuellsten verfügbaren Zahlen), hatten bereits 1.404.877 Menschen in unserem Land eine Impfung erhalten. Das sind 15,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. 546.555 von ihnen haben eine zweite Impfung erhalten und sind damit vollständig geimpft.

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