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Corona-Statistik: zum ersten Mal seit 4 Monaten wieder mehr als 3.000 Patienten im Krankenhaus

Die Zahl der Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern ist zum ersten Mal seit fast vier Monaten auf über 3.000 gestiegen. Nach den neuesten Zahlen befinden sich jetzt 3.025 Patienten im Krankenhaus. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation ist auf 801 angestiegen. Zum ersten Mal seit vier Monaten werden wieder mehr als 800 Patienten auf den Intensivstationen betreut. Alle Coronazahlen steigen weiter an, obwohl die Infektionsrate jetzt langsamer zunimmt. Das geht aus vorläufigen Zahlen des wissenschaftlichen Gesundheitsinstituts Sciensano hervor.

  • Vom 27. März bis zum 2. April wurden durchschnittlich 275 Patienten pro Tag in das Krankenhaus eingewiesen. Dies ist ein Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Zwischen dem 20. und 26. März gab es durchschnittlich 230 Aufnahmen pro Tag. Gestern gab es einen Anstieg von 15 Prozent, die letzten beiden Tage mit 14 Prozent. Diese Steigerungsrate verlangsamt sich auch heute also nicht weiter.
  • Gestern, Freitag, 2. April, meldeten die Krankenhäuser 296 Aufnahmen (+6 im Vergleich zu Donnerstag, 1. April). 224 Patienten (-56) konnten das Krankenhaus wieder verlassen. Diese Zahlen beziehen sich auf Donnerstag.
  • Insgesamt lagen am Donnerstag 3.025 (+67) Covid-Patienten im Krankenhaus. Die Gesamtzahl der Patienten steigt damit auf über 3.000 und das zum ersten Mals seit dem 9. Dezember, als 3.034 Covid-Patienten im Krankenhaus behandelt wurden. Auf Wochenbasis ist die Gesamtzahl der Patienten im Krankenhaus um 19 Prozent gestiegen.
  • 801 Corona-Patienten (+11) befinden sich auf der Intensivstation, 479 (+37) müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation stieg zum ersten Mal seit dem 2. Dezember auf über 800. 829 Patienten wurden dort an diesem Tag betreut. Der Druck auf die Intensivpflege bleibt hoch. Auf Wochenbasis stieg die Zahl der Aufnahmen auf den Stationen um 23 Prozent. Zum Vergleich: Am 20. Februar waren 315 Patienten auf der Intensivstation. Diese Zahl ist seither nur noch gestiegen.
  • In der Woche vom 24. bis 30. März starben durchschnittlich 28 Menschen pro Tag an den Folgen des Coronavirus. Dieser Wert stieg im Vergleich zur Vorwoche um 4,8 Prozent. Zwischen dem 17. und 23. März gab es durchschnittlich 27 Todesfälle. Die Gesamtzahl der Todesfälle in unserem Land beträgt 23.083.
  • Zwischen dem 24. und 30. März wurden durchschnittlich 4.700 Neuinfektionen pro Tag bestätigt, 3 Prozent mehr als in der Vorwoche. Gestern gab es einen Anstieg von 11 Prozent, die Tage davor von 15, 17 und 22 Prozent. Die Steigerungsrate verlangsamt sich weiterhin jeden Tag. Seit dem Ausbruch des Virus wurden in unserem Land 892.585 Infektionen registriert.
  • Die Anzahl der Tests nimmt weiter zu. Zwischen dem 24. und 30. März wurden durchschnittlich 67.400 Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 8 Prozent mehr als in der Vorwoche. Der Anstieg der Anzahl der Tests ist etwas langsamer.
  • Die Positivitätsrate (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests) beträgt 7,8 Prozent (0,1 Prozent mehr als gestern). Das bedeutet, dass fast 8 von 100 der durchgeführten Tests positiv waren und dass eine Menge Viren im Umlauf sind. Der Anstieg scheint sich zu stabilisieren. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet ein Verhältnis über 5 als besorgniserregend.
  • Der R-Wert oder die Reproduktionsrate, also die Zahl, die angibt, wie schnell sich das Virus ausbreitet, liegt derzeit bei 1,14. Das bedeutet, dass jede Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, im Durchschnitt mehr als 1 weitere Person ansteckt. Fällt der R-Wert unter 1, schrumpft die Seuche. Steigt der R-Wert über 1, wächst die Epidemie. Im Januar lag der R-Wert unter 1.
  • Vorgestern, am Donnerstag, den 1. April (der Tag mit den aktuellsten verfügbaren Zahlen), hatten bereits 1.404.877 Menschen in unserem Land eine Impfung erhalten. Das sind 15,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. 546.555 von ihnen haben eine zweite Impfung erhalten und sind damit vollständig geimpft.

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