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Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein, nachdem ein Video junge Leute beim Feiern im Zug zeigt

Ein Video, das am Sonntag in sozialen Netzwerken gepostet wurde, zeigt Dutzende von jungen Leuten, die am Freitagabend in einem Zug an einer Haltestelle zwischen Louvain-La-Neuve und Brüssel feiern. Mehrere von ihnen tragen keine Masken. Die Situation geriet außer Kontrolle und die belgischen Bahn NMBS/SNCB bat die Polizei einzugreifen. Die Unabhängige Gewerkschaft der Eisenbahner (SIC) postete die Bilder auf Facebook. Die Bahndirektion verurteilte die Vorkommnisse scharf.

Das Video zeigt junge Menschen, die in einem Zug der in einem Bahnhof hält,  singen und tanzen. Man kann sie singen hören: 'Waar is da feestje? Hier ist da feestje!‘ (Dt.: Wo ist die Party? Hier ist die Party!). Viele Jugendliche trugen keine Masken und die Coronavorschriften wurden offensichtlich nicht eingehalten, da die Jugendlichen in den Waggons zusammengepfercht waren. Einige sprangen auch auf die Sitze und andere riefen zur Zerstörung des Zuges auf.

Nach der Abfahrt des Zuges haben sich die Gemüter nicht beruhigt. Die Bahnpolizei wurde angefordert und griff zum ersten Mal im Bahnhof von Ottignies ein. Als die Ordnung wiederhergestellt war, fuhr der Zug mit großer Verspätung ab. Aber in Brüssel war ein neuer Polizeieinsatz notwendig. Die Jugendlichen flüchteten und es wurden bisher keine Festnahmen vorgenommen.

Der Fall wurde jedoch an die Staatsanwaltschaft in Nivelles übergeben. In der Zwischenzeit wird das Videomaterial untersucht, um die Störenfriede zu identifizieren. Die Unabhängige Gewerkschaft der Eisenbahner und die belgischen Bahn verurteilten den Vorfall scharf.

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