VKA

Tom Pidcock schlägt Wout van Aert und gewinnt den Brabanter Pfeil

Der Brite Tom Pidcock (Ineos Grenadiers - Foto) hat den flämischen Frühjahrsklassiker Brabanter Pfeil gewonnen. Im Sprint mit drei Fahrern holte Pidcock den belgischen Favoriten Wout van Aert (Jumbo-Visma), der früh gestartet war, wieder ein und schnappte sich den Sieg. Dritter wurde der Italiener Matteo Trentin (UAE).

Die diesjährige Ausgabe des Brabanter Pfeils startete gegen Mittag in Löwen und führte über 201,7 km quer durch die Provinz Flämisch-Brabant. Als Favorit galt einmal mehr der Belgier Wout van Aert (Jumbo-Visma), der eine erfolgreiche Frühjahrssaison fährt. Doch wie bereits beim E3-Preis Harelbeke musste er auf den letzten Metern klein beigeben.

Mit dem jungen Briten Tom Pidcock von Team Ineos Grenadiers muss in Zukunft wohl gerechnet werden. Der 21-Jährige fährt in seinem ersten Profijahr alle Frühjahrsklassiker und sein 5. Platz bei Strade Bianche ließ bereits aufhorchen. Der Sieg beim Brabanter Pfeil sorgt bei ihm aber für ein definitives Ausrufezeichen.

Nach einem Massensturz, dem u.a. die Belgier Jasper Stuyven und Greg Van Avermaet zum Opfer fielen, kristallisierte sich rund 37 km vor dem Ziel eine 10-köpfige Ausreißergruppe heraus, bei der Van Aert, Pidcock und Trentin die Führung übernahmen und aus der das Trio auch ausreißen konnte.

Bei nur noch 25 km vor dem Ziel zog Wout van Aert davon, doch 10 km später holte ihn Pidcock ein und überholte uneinholbar, um sich den Sieg zu sichern. Trentin konnte da nicht mehr mithalten und die anstürmende Verfolgergruppe war zu weit entfernt, um noch eingreifen zu können.  

Meist gelesen auf VRT Nachrichten