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Anderlecht: Großbrand in Wohnungskomplex. "1 Toter, 30 Verletzte, vier in kritischem Zustand“

In der Nähe der Schlachthöfe der Brüsseler Stadtgemeinde Anderlecht wütete in den frühen Morgenstunden ein großer Hausbrand, der einen hohen Tribut forderte: Eine Person kam in den Flammen um, 30 Menschen, darunter vier Feuerwehrleute, mussten zum Teil mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Vier Personen schweben noch in Lebensgefahr. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Im Moment sind die Feuerwehrleute noch dabei, das Feuer im Hinterhof des Gebäudes zu löschen. Die Feuerwehr bittet alle Anwohner, im Haus zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

Am frühen Montagmorgen, gegen halb vier, wurde die Brüsseler Feuerwehr zu einem Brand in einem vierstöckigen Haus im Stadtteil Heyvaert in Anderlecht gerufen, in der Nähe der dortigen Schlachthöfe.

"Als wir vor Ort eintrafen, stand das gesamte Gebäude bereits in Flammen", sagt Pressesprecher Walter Derieuw. "Die Evakuierungen waren bereits im Gange und wir haben selbst mehrere Rettungsaktionen durchgeführt. Insgesamt wurden 30 Personen ins Krankenhaus gebracht, Vier davon mit schweren Verletzungen. Sie schweben in Lebensgefahr. Unter den Verletzten sind vier Feuerwehrleute. Drei von ihnen wurden wegen Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, einer hat schwere Verbrennungen am Rücken." Inzwischen wurde bestätigt, dass einer der Schwerverletzten verstorben ist.

Feuer nun weitgehend unter Kontrolle

Inzwischen sind die Feuerwehrleute seit Stunden dabei, den Brand zu löschen, haben aber noch viel Arbeit vor sich. "Im Moment wird weiter gelöscht, denn das Haus hat auch einen hinteren Anbau, den wir nur schwer erreichen können. Ansonsten ist das Feuer nun weitgehend unter Kontrolle und kann sich nicht mehr auf die benachbarten Häuser ausbreiten."

Die Brandursache ist noch nicht bekannt: "Das muss noch untersucht werden. Die Polizei ist vor Ort, um eine Sicherheitsabsperrung einzurichten. Mehrere umliegende Häuser wurden evakuiert und Dutzende von Menschen sind im örtlichen Polizeirevier untergebracht. Sie werden bald zurückkehren können, da keine Gefahr mehr besteht, dass sich das Feuer ausbreitet. Die Staatsanwaltschaft wird einen Sachverständigen beauftragen, wenn die Löscharbeiten beendet sind." Die Feuerwehr bittet alle Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

brandweer Brussel
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