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Corona-Statistik: Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt weiter, allerdings sehr langsam

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sinkt im Wochendurchschnitt weiterhin, dies aber nur sehr langsam. Vom 13. bis 19. April wurden durchschnittlich 234 Patienten pro Tag ins Krankenhaus eingeliefert, 8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Es liegen auch mehr Patienten auf der Intensivstation und mehr Menschen müssen beatmet werden. Die durchschnittliche Zahl der Todesfälle ist jedoch den dritten Tag in Folge gesunken.

  • Vom 13. bis 19. April wurden durchschnittlich 234 Patienten pro Tag in das Krankenhaus eingeliefert. Das ist ein Rückgang von 8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Vom 6. bis 12. April gab es durchschnittlich 253 Krankenhauseinweisungen pro Tag. In den letzten Tagen gab es einen Rückgang von -6, -5 und -7 Prozent. Die Zahlen gehen also zurück, aber sehr langsam.
  • Gestern, Sonntag, 18. April, meldeten die Krankenhäuser 201 Aufnahmen (-42 im Vergleich zu Samstag, 17. April). 95 Patienten konnten das Krankenhaus wieder verlassen. Diese Zahl bezieht sich auf den Samstag, also einen Wochenendtag, an dem traditionell weniger Menschen aufgenommen und aus dem Krankenhaus entlassen werden.
  • Insgesamt waren am Samstag 3.000 (-89) Covid-Patienten im Krankenhaus. Auf Wochenbasis sank die Gesamtzahl der Patienten im Krankenhaus um 3 Prozent. 933 Covid-Patienten (+9) liegen auf der Intensivstation, 555 (+11) von ihnen müssen beatmet werden. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation steigt weiter leicht an. Auf Wochenbasis stieg die Zahl der Aufnahmen auf den IC-Stationen um 4 Prozent, die Zahl der beatmeten Patienten um 3 Prozent. Zum Vergleich: Am 20. Februar lagen 315 Patienten auf der Intensivstation. Diese Zahl war die niedrigste seit Beginn der dritten Welle.
  • In der Woche vom 9. bis 15. April starben durchschnittlich 39 Menschen pro Tag an den Folgen des Coronavirus. Das waren 9,6 Prozent weniger als in der Vorwoche. Zwischen dem 2. und 8. April gab es durchschnittlich 43 Todesfälle. Die Gesamtzahl der Todesfälle in unserem Land beläuft sich auf 23.747.
  • Zwischen dem 9. und 15. April wurden durchschnittlich 3.529 Neuinfektionen pro Tag bestätigt, 1 Prozent weniger als in der Vorwoche. Dies ist das erste Mal, dass ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Ostermontag (5. April) nun in die Vergleichswoche (2.-8. April) fällt. Das bedeutet einen Feiertag, also einen Tag mit weniger Tests. Der Prozentsatz ist daher relativ.
  • Zwischen dem 9. und 15. April wurden durchschnittlich 40.700 Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 10 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die durchschnittliche Anzahl der Tests sinkt weiter, aber auch hier müssen wir den Einfluss der Osterferien berücksichtigen.
  • Die Positivitätsrate (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests) beträgt 9,9 Prozent (1 Prozent mehr als gestern). Das bedeutet, dass knapp 10 von 100 der durchgeführten Tests positiv waren und dass eine Menge Viren im Umlauf sind. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet ein Verhältnis über 5 als besorgniserregend. Die hohe Positivitätsrate lässt sich zum Teil dadurch erklären, dass in den Osterferien weniger Tests durchgeführt wurden.
  • Der R-Wert oder die Reproduktionsrate, der Wert, der angibt, wie schnell sich das Virus verbreitet, liegt derzeit bei 0,95. Das bedeutet, dass jede Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, im Durchschnitt 1 weitere Person ansteckt. Wenn der R-Wert unter 1 fällt, schrumpft die Epidemie. Steigt der R-Wert über 1, wächst die Epidemie. Im Januar lag der R-Wert unter 1.
  • Vorgestern, am Samstag, den 17. April (der Tag mit den aktuellsten verfügbaren Zahlen), hatten bereits 2.260.513 Menschen in unserem Land eine erste Impfdosis erhalten. Das sind 24,6 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. 704.248 von ihnen hatten eine zweite Impfung erhalten und waren somit vollständig geimpft.

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