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Flandern investiert 125 Mio. € in Projekte rund um Wasserstoffantrieb für den Schwerlastverkehr

Die flämische Landesregierung macht 125 Mio. € frei, mit denen Projekte finanziert werden sollen, die Wasserstoff als Kraftstoff für den Schwerlastverkehr fördern sollen. Dieses Vorhaben gehört zu einem Paket aus etwa 180 Projekten im Rahmen des flämischen Aufschwungsprogramms für die Zeit nach Corona.

In diesem Rahmen investiert das belgische Bundesland Flandern übrigens rund 4,3 Mia. €. Die Hälfte dieser Summe kommt aus der flämischen Landeskasse und die andere Hälfte kommt aus Mitteln der Europäischen Union. 

Damit soll die Wirtschaft hierzulande zugleich stärker und umweltfreundlicher gestaltet werden. Eines der Mitten zum Erreichen dieser Ziele ist das Thema Wasserstoff als Kraft- oder Treibstoff.

Flandern will den gasförmigen Wasserstoff u.a. aus Überschüssen aus der Windenergie gewinnen, wie Landeswirtschafts- und Innovationsministerin Hilde Crevits (CD&V) dazu sagte: „Man kann dass zum Beispiel im Hafen von Zeebrügge (Video oben) machen, in dem man Überschüsse aus den Windparks nutzt, aus denen man grünen Wasserstoff machen kann. Damit kann man Lastwagen fahren lassen oder auch Gabelstapler. Doch es ist auch möglich, Schiffe mit Wasserstoff anzutreiben.“

Laut Crevits wäre dies ein enormer Gewinn für die Umwelt, weil ökologisch gewonnener Wasserstoff kein CO² ausstößt. 

Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) ergänzte dazu am Dienstag gegenüber VRT NWS, dass dies das Land stärker mache: „Wir leisten hier eine gigantische Investition. So etwas hat es bisher hier nicht gegeben, also muss das dazu führen, dass wir in diesem Bereich mit an der Spitze stehen.“ 

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