Löwen wird mit allen Teilgemeinden zum Ende des Jahres zur allgemeinen Tempo-30-Zone

Die Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant wird zum Jahresende zur Tempo-30-Zone. Diese Maßnahme wird neben der Löwener Innenstadt auch die Teilgemeinden Kessel-Lo, Wilsele, Wijgmaal und Heverlee betreffen. Das bedeutet, dass nach dem Jahreswechsel dort Tempo 30 auf fast allen Straßen in allen Stadtvierteln gelten wird.

Ab 2022 wird der gesamte Großraum Löwen zur Tempo-30-Zone. Das bedeutet, dass sowohl im Stadtkern, als auch in den zum Gemeindegebiet gehörenden Ortsteilen Kessel-Lo, Wilsele, Wijgmaal und Heverlee Autos, Lastwagen, Motorräder und Fahrräder nur noch mit 30 km/h unterwegs sein dürfen. Bisher galt Tempo 30 als Richtgeschwindigkeit lediglich im Bereich des Löwener Rings. Bis zum Jahreswechsel aber soll das überall gelten.

Dazu werden bis dahin rund 300 Verkehrsschilder ersetzt, wie Löwens grüner Stadtverordneter für Mobilität David Dessers (Groen) dazu gegenüber VRT NWS sagte: „Wir werden das in Phasen angehen. Wir starten in Wilsele-Dorf, denn dort gibt es bereits einen Mobilitätsplan. Danach folgen Wijgmaal, Wilsele-Putkapel, Kessel-Lo und Heverlee.”

Fußgänger und Radfahrer

Ziel dieser Mobilitätspolitik ist, für mehr Lebensqualität in Löwen zu sorgen. Im Laufe der Coronakrise wurde auch hier deutlich, wie groß der Bedarf an Grün, an freien Straßen und an Freiraum für Familien und Personen ist, die z.B. keinen eigenen Garten oder einen Balkon haben.

Die Stadtverwaltung setzt in diesem Zusammenhang auch auf bessere Bedingungen für Radfahrer, u.a. an Kreuzungen und im Bereich Stellplätze für die Räder. Doch auch für Fußgänger wird einiges getan, denn die Stadt will auch die Zebrastreifen und anderen Möglichkeiten, eine Straße zu Fuß zu überqueren, sicherer gestalten.

Radio 2

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