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500-Kilogramm-Fliegerbombe ohne Probleme in Rieme entschärft: Tausend Anwohner zeitweise evakuiert

Die Evakuierung der Bevölkerung begann am Samstagnachmittag in Rieme bei Evergem (Ostflandern), wo eine alte Fliegerbombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Armee entschärft werden musste. Laut Bürgermeister Joeri De Maertelaere (N-VA) konnte die Operation am Abend abgeschlossen werden. Danach kehrten die Anwohner wieder heim.

Die etwa 500 Kilo schwere amerikanische Fliegerbombe wurde am Mittwoch in vier Meter Tiefe bei Ausgrabungsarbeiten entdeckt. Es wurde jedoch beschlossen, sie erst am Wochenende zu entschärfen, damit die benachbarten Schulen nicht evakuiert werden mussten.

Die Bombe befand sich in einer vertikalen Position im Boden, was die Operation noch heikler machte.

Etwa 400 Häuser wurden während des Einsatzes evakuiert, der Bahnverkehr in unmittelbarer Nähe wurde ebenfalls unterbrochen.

Es ist nicht das erste Mal, dass in Rieme, einem Dorf in der Nähe des Genter Hafens, der während des Zweiten Weltkriegs von den Alliierten oft bombardiert worden war, eine Bombe gefunden wurde.

Nach der Entschärfung wurde die Bombe in den Hafenbereich transportiert, wo sie kontrolliert zur Explosion gebracht wird.

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