Антон Пищулин/Wikimedia Commons/CC BY-SA 4.0

33 % der flämischen Unternehmen halten sich nicht an die Corona-Maßnahmen. Homeoffice läuft gut

Jedes dritte flämische Unternehmen respektiert die Maßnahmen gegen das Coronavirus nicht, berichtet die Sonntagszeitung ‚De Zondag‘ unter Berufung auf die neueste Statistik, die von der flämischen Ministerin für Wirtschaft und Beschäftigung, Hilde Crevits (CD&V, flämische Christdemokraten), veröffentlicht wurde. Die Arbeit im Homeoffice wird jedoch gut umgesetzt.

In der ersten Woche der Osterferien wurden 1.718 Betriebe und Selbstständige vom Bundeskontrolldienst auf die Einhaltung der Corona-Maßnahmen, wie Sicherheitsabstand oder Händehygiene, überprüft. Etwa 562 der Kontrollierten, also fast jeder Dritte, hielt sich nicht an die geltenden Vorschriften. "Vielleicht hat die Aufmerksamkeit ein wenig nachgelassen", glaubt die flämische Wirtschaftsministerin Hilde Crevits.

Diese Kontrollen führten zu 461 Verwarnungen, 76 Gerichtsverfahren, 26 Verzögerungen bei der Regularisierung und einer vorübergehenden Schließung, bis die notwendigen Maßnahmen ergriffen sind.

Im gleichen Zeitraum wurden 2.092 Unternehmen auf die Einhaltung der Homeoffice-Pflicht überprüft. Lediglich bei 72, als nur 3,4 %, wurden Verstöße festgestellt. "Es gibt natürlich viele Unternehmen, in denen Homeoffice keine Option ist", glaubt Ministerin Crevits.

"In Unternehmen, in denen körperliche Arbeit erforderlich ist oder in denen Präsenz am Arbeitsplatz zwingend notwendig ist, ist Homeoffice oft nicht möglich. Dies verzerrt den Gesamteindruck natürlich, aber im Allgemeinen stellen wir fest, dass Kampagnen zur Einhaltung des Homeoffice ihre Wirkung zeigen, weil die Anzahl der Verstöße begrenzt ist."

Meist gelesen auf VRT Nachrichten