Der Umsatz von Brussels Airlines im ersten Quartal 2021 sinkt um 76 %

Brussels Airlines hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 76 % auf 55 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Quartal 2020 verzeichnet. Der Januar und Februar im Vorjahr waren noch nicht von der Corona-Krise geprägt. Der operative Verlust betrug 70 Millionen Euro. 

Die Betriebskosten der belgischen Fluggesellschaft, Tochter der deutschen Lufthansa, sanken um 59 % auf 130 Millionen Euro, was vor allem auf geringere Ausgabenvolumen für Ausrüstung zurückzuführen ist. 

"Trotz eines hohen Fixkostenanteils konnten die Kosten dank der durchgeführten Restrukturierung gesenkt werden", teilte Brussels Airlines am Donnerstag in ihrem Quartalsbericht mit.  

Von Januar bis Ende März begrüßte Brussels Airlines 192.000 Passagiere (-88 %) und führte 1.791 Flüge (-87 %) durch. Die Sitzplatzauslastung sank um 15,3 Prozentpunkte auf 58,2 %.

Flotten- und Personalabbau

Brussels Airlines hat die Umstrukturierungsphase des sogenannten Re-Boot-Programms nahezu abgeschlossen: Die Flottengröße soll um 30 % und die Zahl der Mitarbeiter um 25 % reduziert werden.  

Das Programm tritt demnächst in eine zweite Phase strategischer Investitionen in Kundenservice, Effizienz, Mitarbeiterentwicklung und Tools, so die Fluggesellschaft mit Sitz auf Brussels Airport.

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