Zwölf Transmigranten in Lkw-Anhänger mit Autozubehör im Hafen von Zeebrugge entdeckt

Zwölf Transmigranten aus dem ostafrikanischen Land Eritrea wurden in einem Lkw-Anhänger im Hafen von Zeebrügge gefunden. Sie hatten sich in Kisten mit Autozubehör versteckt. Das teilt die Staatsanwaltschaft von Westflandern mit.

Die Sicherheitsdienste des Hafens von Zeebrügge entdeckten die zwölf Personen aus Eritrea am Donnerstagmorgen bei einer Kontrolle. Der Lkw war mit Kisten beladen, von denen viele beschädigt zu sein schienen. "Die Transmigranten waren in den Kisten zwischen den Autoteilen versteckt worden. Danach waren die Kisten wieder mit Klebeband verschlossen worden", teilte Staatsanwalt Frank Demeester mit.  

Nach ersten Erkenntnissen sollen die Transmigranten den Anhänger auf einem Parkplatz in der Nähe von Lüttich bestiegen haben. Gegen die Menschenhändlerbande wird eine Untersuchung eingeleitet. 

Einer der eritreischen Transmigranten wurde bereits zweimal im Hafengebiet gefasst. Er war wegen Einbruchs in den Hafen von Zeebrügge vorgeladen worden. Normalerweise verurteilt das Strafgericht die Transmigranten für einen Einbruch zu einer effektiven Freiheitsstrafe von sechs Monaten

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