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Der Wald und die Natur brauchen Entspannung: Naturschützer setzen auf die Terrassen…

Am kommenden Wochenende darf die Gastronomie in Belgien wieder die Terrassen öffnen, wenn auch unter strengen Corona-Auflagen. Vorerst aber suchen viele Menschen Erholung und Entspannung beim Wandern und Spazierengehen in der Natur. Doch nach Ansicht der flämischen Naturschutzbehörde „Natuurpunt“ braucht inzwischen auch die Natur Ruhe und Entspannung.

Die vielen Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger, wie hier im Hobokense Polder bei Antwerpen, sorgen inzwischen für eine Belastung in der Natur. Und leider halten sich nicht alle Besucher an die vorgeschriebenen Richtlinien zum Naturschutz in Flandern (oder auch anderswo) und nicht selten wird auch im Wald oder im Naturpark gefeiert.

Das sorgt zum Beispiel für Lärmbelästigung bei den Tieren. Und traurigerweise müssen die Forstbeamten und Ranger auch Müll beseitigen, denn oft werden leere Flaschen, Essensreste, Verpackungen oder Zigarettenstummel vor Ort einfach entsorgt.

„Natuurpunt“ erinnert daran, dass die Besucher der Naturschutzgebiete bitte alle Regeln einhalten, auf den vorgeschriebenen Wegen bleiben, ihren Müll wieder mitnehmen sollen und das gerade jetzt im Frühjahr Hunde an der Leine zu führen sind.

„Natuurpunt“-Mitarbeiterin Nathalie Sterckx sagte am Sonntag gegenüber VRT NWS: „Im Frühjahr erwacht die Natur und viele Vögel brüten, teils in Bäumen, teils aber auch auf dem Boden im Schilf oder im Gestrüpp.“ Und auch die gerade zur Welt gekommenen Rehkitze werden in freier Natur auf dem Boden versteckt die ersten Momente ihres Lebens verbringen.

Sterckx sagt aber auch, dass jeder nach wie vor im Wald und in den Poldern und den Wiesenlandschaften willkommen ist und bleibt (wenn er sich an alle Regeln hält): „Normalerweise wird eine Wanderung irgendwo abgerundet, in dem man etwas trinken geht. Also, sobald das wieder klappt, sind wir auch sehr zufrieden…“ 

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