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Die Bauarbeiten am Brüsseler Ring sorgen vorerst nur für zähfließenden Verkehr

Die Arbeiten am Autobahnkreuz Zaventem auf dem Brüsseler Ring haben am Montagmorgen nur für zähfließenden Verkehr und für Fahrzeitverlängerungen um 20 Minuten gesorgt. Der Verkehr wird aktuell über 3 schmalere Fahrbahnstreifen geführt. Dort allerdings kam es am späten Montagnachmittag zu einem schweren UnfalI mit Todesfolge. 

Im Rahmen dieser Arbeiten wird auch die Autobahnbrücke an der Henneau-Laan abgerissen und durch eine neue Brücke ersetzt. Die neue Brücke wird in zwei Teilen gebaut, wovon eines Fahrbahnen für den Autoverkehr haben wird und das andere mit getrennten Fahrstreifen für Fahrräder und für die Busse des öffentlichen Nahverkehrs ausgestattet wird.

Noch sind die Staus und der zähfließende Verkehr an dieser Baustelle eher erträglich, doch auf Dauer werden die Probleme hier größer werden, sagt VRT-Verkehrsexperte Hajo Beeckman dazu: „Heute früh und am Vormittag war alles in Ordnung: Es blieb trocken, kein Unfall und in vielen Unternehmen wurde der 1. Mai nachgeholt.“

Das bedeutet aber, dass morgen, am Dienstag viel mehr Autos und Lastwagen unterwegs sein werden und die Staus können länger sein: „Wir müssen aber vor allem längerfristig schauen, z.B. auf die Zeit nach Corona. Wir erwarten ab September und Oktober wieder viel mehr Pendler in Richtung Brüssel. Das wird dann für diese Baustelle der echte Stresstest werden.“ 

Schwerer Unfall am Montagnachmittag

Gegen 16 Uhr 30 am Montag musste der Brüsseler Ring aber vollständig gesperrt werden, da es einen schweren Auffahrunfall gab, an dem 3 Lastwagen beteiligt waren (Foto unten). Der Unfall passierte ausgerechnet an der Baustelle in Zaventem. Dabei kam einer der LKW-Fahrer ums Leben.

Durch den Unfall war u.a. die Zufahrt aus Richtung Löwen an der E40 dicht. Wer nach Löwen fahren musste, war allerdings nicht betroffen. Wer aus Richtung Waterloo oder Overijse hier durchfahren musste, dem wurde ein Umweg über die E40 über Sint-Stevens-Woluwe empfohlen. Autofahrer, die im Stau an diesem Unfall standen, mussten Wartezeiten von über 40 Minuten hinnehmen. 

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