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Umfassende LKW-Kontrollen in der Provinz Antwerpen nach mehreren schweren Unfällen

Ab diesem 3. Mai werden die Lokal- und die Bundespolizei für die Dauer von 3 Wochen umfassende LKW-Kontrollen in der Provinz Antwerpen durchführen. Dabei werden Lastwagen sowohl auf lokaler Ebene, als auch auf Autobahnen sowie Schnell- und Landstraßen überprüft. Kontrolliert werden die Fahr- und Ruhezeiten, die Arbeitsbedingungen und die Beladung kontrolliert. Einer der Gründe für diese Aktion war eine Reihe von schweren Unfällen mit LKW-Beteiligung.

Jean-Claude Gunst von der belgischen Bundespolizei, der diese Kontrollaktion leitet, sagte am Montagmorgen gegenüber dem VRT-Regionalsender Radio 2/Antwerpen, dass solche Aktionen notwendig sind: „Während einer großen Kontrollaktion im Februar erwies sich, dass über 70 % der Lastwagen nicht ganz in Ordnung mit den Gesetzen war.“

In vielen Fällen werden die vorgeschriebenen Fahr- und Ruhezeiten nicht eingehalten, sind die Trucks überladen oder wird gegen die Sozialgesetzgebung zum Schutz der Fahrer verstoßen: „Wir überprüfen, ob ein Fahrer nicht illegal angestellt ist oder ob er Opfer von Ausbeutung ist, was vor allem an und zu bei Fahrern aus den osteuropäischen Ländern der Fall ist.“

Neben der belgischen Bundespolizei und der Schifffahrtspolizei im Antwerpener Hafen sind so gut wie alle lokalen Polizeizonen in der Provinz an der Aktion beteiligt. Die Aktion dauert noch bis zum 21. Mai und findet tagsüber und in der Nacht statt.

Einer der Gründe für diese Aktion war eine Reihe von schweren Unfällen mit LKW-Beteiligung. Alleine an einer Baustelle auf der Autobahn E313 hat es in den vergangenen Tagen und Wochen 3 schwere Unfälle mit Lastwagen gegeben, die auch auf Missachtung der Vorschriften zurückzuführen waren.

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