Das frühere Fabriksgelände von Ford im limburgischen Genk
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Die Neubelebung des früheren Ford-Geländes in Genk in Limburg kann beginnen

Die flämischen Binnengewässerbehörde Vlaamse Waterweg startet bald die Entwicklung des letzten Teils des Geländes in Genk, wo früher die Fabrik von Ford stand. Die Landesbehörden erteilten jetzt die Baugenehmigung für neue Kais am Albertkanal und für einige neue Straßen. Mittelfristig sollen hier rund 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

Flanderns Ministerin für öffentliche Arbeiten, Lydia Peeters (Open VLD) sagte, dass noch einige Hindernisse beseitigt werden müssen, bevor mit dem Bau von neuen Straßen und Kais für den neuen Binnenhafen am Albertkanal begonnen werden könne: 

„Es müssen noch einige Bodenverhärtungen verschwinden und es muss noch ein Teil des Geländes gerodet werden. Es muss noch einiges getan werden und gleichzeitig wird auch für neue Infrastruktur gesorgt, wie Abwasserleitungen und die Strom- und Wasserversorgung und neue Parkplätze für Autos sowie Stellplätze für Fahrräder.“

Für das Gelände, auf dem sich mittel- bis langfristig neue Unternehmen niederlassen werden, z.B. aus dem Bereich Logistik, sind auch Wassersammelbecken und neue Grünzonen vorgesehen. Auf dem ehemaligen Ford-Gelände in Genk in der Provinz Limburg sollen rund 2.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Für diese letzte Phase der Vorbereitungen sind 8 Mio. € vorgesehen. Die Arbeiten sollen noch vor dem Sommer beginnen. 

Als das traditionsreiche Ford-Werk in Genk im Dezember 2014 dicht machte, verloren tausende Arbeiter und Angestellte ihre Jobs. Darunter waren nicht nur die Beschäftigten bei Ford, sondern auch viele Mitarbeiter der in unmittelbarer Nähe angesiedelten Zuliefererunternehmen. Alleine bei Ford gingen rund 6.000 Jobs verloren.

So sieht das Gelände aktuell noch aus
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