Flandern investiert zusätzliche 30 Mio. € pro Jahr in die Infrastruktur der Krankenhäuser

Die flämische Landesregierung wird in den kommenden Jahren per Anno 30 Mio. € in die Infrastruktur der Krankenhäuser investieren. Diese Mittel fließen sowohl in die allgemeinen Krankenhäuser, als auch in psychiatrische Kliniken und in Reha-Zentren. Grund dafür sind sich im Laufe der Zeit verändernde Krankheitsentwicklungen in der Gesellschaft und die entsprechenden Anforderungen an die Medizin und das Gesundheitswesen. 

Nach den vorläufigen Planungen von Landesgesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) sollen pro Jahr in erster Instanz zwischen 17 und 18 Mio. € in die allgemeinen Krankenhäuser, rund 7 Mio. € an psychiatrische Einrichtungen und rund 5 Mio. € an Rehabilitationszentren.

„In Flandern ist die Nachfrage nach Pflege drastisch angestiegen, was an der Vergreisung der Bevölkerung liegt, aber auch an der steigenden Zahl von Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden und an entsprechenden Begleiterkrankungen. Die Krankenhäuser müssen sich diesen Veränderungen anpassen und die Regierung wird ihnen dabei helfen“, so Gesundheitsminister Beke.

Plan ist, diese Summe für die Dauer von 30 Jahren jedes Jahr einzusetzen, damit diese Einrichtungen auf dem neuesten Stand bleiben und Krisen, wie der aktuellen Corona-Epidemie, standhalten können.

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