Die Inflation liegt in Belgien niedriger als in den Nachbarländern

Die totale Inflation in Belgien ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gestiegen, bleibt aber niedriger als in den Nachbarländern. Energieprodukte wurden teurer, während Lebensmittel billiger wurden, wie aus den aktuellen Zahlen der belgischen Preisobservatoriums ersichtlich ist.

Durchschnittlich wurden Waren und Dienstleistungen in den ersten 3 Monaten 2021 um 0,8 % teurer als vor einem Jahr. Im letzten Quartal 2020 betrug die gesamte Inflation 0,3 %. Die Inflationsrate bleibt mit 0,8 % deutlich unter der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate in den letzten 5 Jahren, die stets rund 1,6 % betrug und unter dem Durchschnitt der Nachbarländer im ersten Quartal, der bei 1,5 % liegt.

Teurer wurden Energie- und Versorgungsprodukte: Gas um 3,2 % und Strom um 1,9 %. Die Preise für bestimmte Lebensmittel, wie z.B. Gemüse (-1,1 %) und Obst (-7,1 %) wurden günstiger. Auch die Preise für Bekleidung und Schuhe sanken (-3,2 %). Dies liegt allerdings an der Verlängerung des Winterschlussverkaufs in Belgien, der aufgrund der Corona-Maßnahmen zum Kompensieren des Einzelhandels bis Mitte Februar dauern durfte. 

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