HANS PUT

Die neuen Lockerungen ab Samstag: Ausgangssperre vorbei, Terrassen öffnen, mehr Aktivitäten im Freien

Seit Mitternacht sind eine ganze Reihe von Lockerungen in Kraft getreten. Restaurants und Kneipen dürfen ihre Terrassen wieder betreiben und die Ausgangssperre wurde abgeschafft. Allerdings tritt ein Versammlungsverbot an ihre Stelle. 

Regeln für den Terrassenbesuch

Gastronomiebetriebe dürfen bis 22 Uhr geöffnet bleiben.  

Maximal sind 4 Personen an einem Tisch zugelassen, ausgenommen, sie sind Teil desselben Haushalts.  

Zwischen den Tischen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Weil viele Betriebe Plexiglasscheiben aufgestellt hatten, bevor die Regierung bekanntgab, dass ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Tischen einzuhalten sei, wollen die Behörden ein Auge zudrücken. 

Für Personal und Besucher gilt Maskenpflicht. Nur wer sitzt, darf die Maske abnehmen. Das Lokal darf nur betreten werden, um zu zahlen oder die Toilette zu benutzen. Bedienung an der Theke ist nicht erlaubt. 

Der Lärmpegel auf den Terrassen ist auf maximal 80 Dezibel begrenzt. 

Auch die Nightshops dürfen wieder bis 22 Uhr Alkohol verkaufen. 

Ausgangssperre aufgehoben

Die Ausgangssperre wird ebenfalls aufgehoben. Sie wird durch ein Versammlungsverbot im öffentlichen Raum ersetzt: Zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens dürfen sich nur drei Personen im Freien versammeln, ausgenommen, es handelt sich um Personen aus demselben Haushalt, Kinder bis zu 12 Jahren nicht mitgezählt.  

Veranstaltungen & Gottesdienste

Veranstaltungen, kulturelle Aktivitäten und Gottesdienste können im Freien mit einem Publikum von 50 Personen stattfinden. Im Inneren dürfen nur Testveranstaltungen stattfinden.   

Organisierte Aktivitäten

Ab Samstag dürfen Jugend- und Vereinsaktivitäten, wie z. B. Jugendlager und Sportaktivitäten in Gruppen von 25 Personen im Freien organisiert werden. 

Vergnügungsparks dürfen wieder öffnen und auch Flohmärkte sind wieder erlaubt

Zuhause

Jeder Haushalt darf wieder zwei Personen einladen, wenn diese zum selben Haushalt gehören,. Kinder bis zu 12 Jahren nicht mitgezählt. Zwischen den Personen muss aber ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außer es handelt sich um den sogenannten “Knuffelkontakt”. 

Senioren- und Pflegeheime

Die beiden Knuffelkontakte - die bislang nur abwechselnd zu Besuch durften - dürfen den Heimbewohner jetzt zusammen besuchen. Ab heute sind auch andere Besucher zugelassen. Sie müssen jedoch weiterhin die Abstandsregeln einhalten und einen Mundschutz tragen. Im Freien darf man sich zu zehnt treffen.

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