Für die meisten Schulkinder in Belgien gilt wieder vollständiger Präsenzunterricht

An diesem Montag (10. Mai) hat für zehntausende Schulkinder in Belgien wieder der ganztägliche Präsenzunterricht begonnen. Seit knapp 6 Monaten wurden die Schüler und Schülerinnen in den zweiten und dritten Sekundarstufen im Wechselunterricht oder mit Homeschooling unterrichtet, doch jetzt können die Schuljahre mit direktem Unterricht vor Ort beendet werden, was auch den Abschlüsse zugutekommt.

In den meisten Schulen in Belgien galt für die Sekundarschüler seit den Herbstferien sogenannter Hybridunterricht, sprich Wechselunterricht zwischen Homeschooling und Unterricht in den Schulklassen vor Ort. Fast immer konnte dies jeweils zur Hälfte der Schulzeit organisiert werden.

Doch jetzt gilt auch für die letzten Klassen, sprich für das zweite und das dritte Sekundarschuljahr wieder Ganztagsunterricht vor Ort in den Klassen. Vor allem für die Sekundarschüler, die auch praktischen Unterrichten folgen, ist dieser Ganztagsunterricht so kurz vor dem Abschluss enorm wichtig, wie sowohl die Lehrkräfte, als auch die Betroffenen an diesem Montag unterstrichen.

Allerdings gilt es dort weiterhin die klassischen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wie z.B. das Tragen von Mund- und Nasenschutzmasken, regelmäßiges Lüften der Klassenzimmer und regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände.

Nicht allen Schulen gelingt allerdings ab sofort der vollständige Präsenzunterricht, denn praktisch gesehen ist es in kleineren Schulgebäuden und in kleineren Klassenräumen nicht wirklich möglich, genügend Raum für die Einhaltung der Abstandsregeln zu bieten. Viele Schulen aber zeigten sich von einer besonders kreativen Seite, um Unterricht für alle zu ermöglichen, z.B. mit Picknickbänken auf dem Schulhof.

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