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Flanderns Finanzminister Diependaele: "Fördermittel für Gastgewerbe werden bald gestrichen“

Der flämische Landesfinanz- und Haushaltsminister Matthias Diependaele (N-VA, flämische Nationaldemokraten, Foto) äußerte sich am Samstag im Frühstücksmagazin von Radio 1, dem Info-Sender der VRT, über die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. Ab dem 9. Juni können Gastronomiebetriebe wieder ihre Türen öffnen, genau wie andere Bereiche (wie Saunen, Kinos und Fitnesszentren), die wegen der Corona monatelang schließen mussten. Ab dann wird es für diese Unternehmen keine staatlichen Fördermittel mehr geben, so Diependaele.

Alle diese Firmen haben in den letzten Monaten finanzielle Unterstützung von der Regierung erhalten, als Entschädigung dafür, dass sie schließen mussten. Aber sobald sie wieder öffnen, muss auch diese Unterstützung aufhören, erklärte Flanderns Finanzminister. Es könne nicht die Absicht sein, Unternehmen am Leben zu erhalten, die aus eigener Kraft nicht überleben können.

"Das ist der normale Lauf der Dinge und sehr bedauerlich für diejenigen, die damit konfrontiert werden. Aber Unternehmen, die aus eigener Kraft - in einer normalen Wirtschaft - nicht überleben können, sollten auch nicht mit öffentlichen Geldern am Leben erhalten werden. Es stehen uns schwierige Zeiten bevor, das will ich nicht leugnen", sagte Diependaele.

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