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Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie: Aktionen auch in flämischen Schulen

In rund 190 flämischen Schulen kamen an diesen Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie zahlreiche Schüler und Schülerinnen in lilafarbener Kleidung in die Schulen, um sich damit solidarisch mit der LGBTQ+ zu zeigen. Lila Mundmasken oder Armbändchen sollten dabei ebenfalls helfen. In vielen Schulen wurde dem Motto dieses Tages entsprochen: „Sei du selbst!“.

Die Aktionen zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie gingen in Flandern aber weit über die Aktionen in zahlreichen Schulen hinaus. Alle flämischen Städte und Gemeinden haben an diesem Tag die Regenbogenfahne ausgehängt, um zu unterstreichen, dass sie jeden willkommen heißen und dass sie jeden so annehmen, wie er ist.

Leider beginnt Hass auf Schwule, Lesben oder Transmenschen bereits in jungem Alter und auch in den Schulen. Davon konnten auch an diesem Tag LGBTQ+-Kinder und -Jugendliche ein Liedchen singen, die vor den Klassengemeinschaften von ihren Erfahrungen berichteten.

Die meisten flämischen Schulen und Lehrkräfte stehen hinter diesen Aktionen, auch solche aus dem katholischen Schulsystem. Der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie war in einigen Instituten sogar Gegenstand der Thematik im Religionsunterricht. 

Anlässlich dieses Tages haben sich fast alle im flämischen Landesparlament vertretenen politischen Parteien und alle anerkannten Glaubensrichtungen sowie andere Verbände von gesellschaftlichen Gruppen, Bewegungen und Lebensauffassungen gegen Homo- und Transphobie ausgesprochen. 

Die Stadtverwaltung in Kortrijk
Sofhie Legein - Lokaal Bestuur Koksijde
Auch die VRT zeigt sich an diesem Tag solidarisch...

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