Private Feiern und Empfänge bald wieder erlaubt, aber nur mit professionellem Catering

Wer in Belgien im kommenden Sommer zu privaten Feiern, Festen oder Empfängen im eigenen Garten einladen möchte, der muss sich an strenge Regeln halten. Diese gelten ab dem 9. Juni, wenn die nächste Stufe der Corona-Lockerungen in Kraft tritt. Das bedeutet, dass dazu ein professioneller Partyservice oder ein Caterer zur Rate gezogen werden muss, um die Speisen zuzubereiten oder zu liefern.

Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) erklärte dazu am Montag gegenüber dem regionalen Antwerpener Sender ATV, dass man damit zum einen auf die Einhaltung der geltenden Corona-Regelungen achten wolle und zum anderen dieser Dienstleistung eine Möglichkeit bieten wolle, nach Corona wieder zu starten.

Doch gerade aus dem Bereich der professionellen Caterer kommen Bedenken. Hier wird befürchtet, dass man damit die Verantwortung auf die Caterer abwälzt. Laut MP Jambon sind die Caterer „von A bis Z für die Veranstaltung des Festes verantwortlich.“ Die Regelung sieht vor, dass ein Partyservice genau so die geltenden Regeln einhalten muss, wie jeder andere Gastronom in Belgien auch.

Der flämische Gastronomieverband Horeca Vlaanderen rät dazu, dass potentielle Kunden und Auftraggeber noch warten sollten, bevor sie ihre Feste und Feiern planen, denn genaue Regeln und Vorschriften würden noch nicht feststehen.

Ab dem 9. Juni sind private Feiern im eigenen Garten, in Restaurants oder in gemieteten Sälen wieder möglich und es dürfen zwischen mehr als 10 und maximal 50 Personen anwesend sein. Bisher dürfen nur höchstens 10 Personen unter freiem Himmel eingeladen werden. 

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