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Die neue Hafenfähre von Ostende ist angekommen: Sie fährt mit elektrischem Antrieb

In Ostende ist am Dienstag die neue Hafenfähre angekommen. Diese Fähre wird die beiden Ufer der Hafeneinfahrt mit einander verbinden und die älteren Boote ergänzen. Das in Estland gebaute Boot ist per Schiff aus Estland gekommen und wird elektrisch betrieben. Die Ankunft der neuen Hafenfähre wurde sehnlichst erwartet, wie unser Video dazu zeigt.

Die Hafenfähre, die den Namen „Raveel ontmoet Ensor“ trägt (das sind die Namen von zwei berühmten flämischen Malern aus dieser Region: Roger Raveel und James Ensor), soll ab den Sommerferien zum Einsatz kommen, ist 23 Meter lang und kann 100 Personen Platz bieten, die  zwischen dem West- und dem Ostufer im Hafen von Ostende hin- und herpendeln können. Das sind doppelt so viele Fahrgäste, wie die beiden anderen Fähren aufnehmen können.

Die bisherigen Fährboote im Hafen von Ostende (die „Roger Raveel“ und „Het rode vierkant“) sind dieselbetriebene Schiffe, die die „Raveel ontmoet Ensor“ ergänzen wird. Betrieben wird dieser Fährbetrieb von der flämischen Landesagentur für Maritime Dienstleistung und Küste.

Die elektrisch betriebene „Raveel ontmoet Ensor“ wird am Kai aufgeladen, doch auch einige Sonnenpaneele auf dem Dach sorgen für Stromversorgung. Damit und mit einer höheren Fahrgastzahl ist das neue Fährboot wesentlich ökologischer und ökonomischer als die beiden Dieselkollegen. Bis zum Start des Einsatzes in den Sommerferien wird noch das dazugehörige Personal ausgebildet, wie die Landesagentur für Maritime Dienstleistung und Küste und die Hafenbehörde von Ostende mitteilen. 

VRT NWS
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