Flandern hat bereits 36 Millionen Euro an unrechtmäßiger Corona-Beihilfe zurückerhalten

Die flämische Wirtschaftsministerin Hilde Crevits (CD&V) hat am Donnerstag im Landesparlament mitgeteilt, dass bereits fast 36 Millionen Euro an unrechtmäßig gezahlter Corona-Beihilfen in die Kasse der Behörden zurückgeflossen seien. In 137 Fällen bestehe der Verdacht auf vorsätzlichen Betrug oder Urkundenfälschung. 

Die Flämische Agentur für Innovation und Unternehmertum (Vlaams Agentschap Innoveren en Ondernemen - VLAIO) hat insgesamt 63,5 Millionen Euro an unrechtmäßiger Corona-Beihilfe von Unternehmen zurückgefordert. Von diesem Betrag seien bereits fast 36 Millionen zurückgezahlt worden, sagte die flämische Wirtschaftsministerin Hilde Crevits am Donnerstag im Landesparlament. 

In 137 Fällen bestehe der Verdacht auf vorsätzlichen Betrug oder Fälschung. Die Akten wurden an die zentrale Stelle zur Bekämpfung der Korruption weitergeleitet. 

Um die Verwendung der regionalen Beihilfen zu kontrollieren, setzte die flämische Agentur eine Software zur Betrugserkennung ein. Insgesamt wurden 12.131 Akten geprüft. Für 6.449 Akten wurde eine Revision der Beihilfe in Form einer teilweisen oder vollständigen Rückzahlung beschlossen. 

"Bislang wurden 63,5 Millionen Euro an Erstattungen beantragt, von denen 35,7 Millionen bereits zurückgezahlt wurden", erklärte der Minister. 

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