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Großfahndung nach Soldat Conings jetzt auch mit Unterstützung der niederländischen und deutschen Polizei

An der Suche nach dem “belgischen Rambo”, wie der radikalisierte Ex-Elitesoldat Soldat Jurgen Conings in der internationalen Presse genannt wird, sind am Donnerstagnachmittag auch Polizeikräfte und Einsatztruppen aus Deutschland und dem Benelux eingesetzt worden.

Die Einsatzkräfte (rund 350 Mannschaften aus Polizei und Militär) durchkämmen insbesondere den 12.000 Hektar großen Naturschutzpark Hoge Kempen in der belgisch-deutschen Grenzregion. Dabei werden Hubschrauber, Panzer und schwere Fahrzeuge eingesetzt. Die Polizei und die Armee erhalten Unterstützung von der niederländischen und deutschen Polizei. Sie bewachen ihre eigene Grenze, für den Fall, dass Conings versuchen würden, ins Ausland zu fliehen. 

Genau wie am Mittwoch bleibt der Park für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Auch die E314 zwischen Genk und Maasmechelen, in der Nähe des Parks Hoge Kempen, bleibt gesperrt. 

Der Flüchtige soll sich noch stets in dem Gebiet aufhalten und noch am Leben sein. Davon geht die belgische Staatsanwaltschaft jedenfalls aus. 

Kurz nach Mittag begann die Polizei mit einer Rasterfahndung. "Wir werden weitermachen, bis wir die betreffende Person gefunden haben. Wir werden so lange wie nötig weitersuchen. Es handelt sich um eine Zone, in der wir vermuten, dass er sich verstecken würde. Die Zone ist abgesteckt und wird durchsucht", sagt Wenke Roggen von der Staatsanwaltschaft. 

Im Laufe des Tages wurde eine kurze Suche am nördlichen Stadtrand von Leuven, im Stadtteil Wijgmaal und der Nachbargemeinde Herent durchgeführt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine "Präventivmaßnahme, nach einer Meldung über den gesuchten Soldaten". Gegen 15 Uhr wurde die Suche eingestellt. "Der gesuchte Soldat befindet sich nicht in der Umgebung des Vaart in Wijgmaal. Alles ist sicher", sagte die Polizei von Leuven. 

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