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Belgien wurde beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam mit Hooverphonic nur 19.

Den diesjährigen RSC hat Italien gewonnen. Måneskin und ihr Song "Zitti e Buoni" hatte mit 524 Punkten die Nase vorn. Frankreich wurde Zweiter und die Schweiz Dritter. Belgien belegte mit „The Wrong Place“ von Hooverphonic (Video) nur den 19. Rang mit lediglich 74 Punkten. Hooverphonic-Frontmann Alex Callier hatte nach der Qualifizierung für das große Finale noch angedeutet, dass man mindestens mit einer Top 5-Platzierung rechne… 

Für Belgien ging am Samstagabend die Band Hooverphonic mit dem Song „The Wrong Place“ ins Rennen. Obschon Sängerin Geike Arnaert fehlerfrei sang, vergaben die Zuschauer nur 3 Punkte für den Song. Die Fachjury hatte Belgien hingegen mit 71 Zählern auf den 13. Platz gesetzt. Von der Fachjury in Litauen erhielt Belgien die höchste Punktzahl, nämlich 7 Punkte. Aus den Fachjurys aus Frankreich, den Niederlanden und Israel kamen jeweils 6 Punkte.

Für den VRT NWS-Kollegen Gianni Paelinck, der das Spektakel in Rotterdam für unsere Redaktion beobachtete, war klar, dass dies für Hooverphonic eine große Enttäuschung sei: „Vor allem die 3 Punkte aus dem Publikum sind schmerzlich.“ Alles in allem habe es Hooverphonic schließlich ins Finale geschafft und die Band habe eine gute Leistung gezeigt, so Paelinck.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Geike Arnaert von Hooverphonic: "Sorry..."

Sängerin Geike Arnaert reagierte nach der Punktevergabe nur mit einem kurzen und knappen „Sorry“ und Frontman Callier fand den ESC 2021 „eine seltsame Ausgabe“. Und er fügte dazu auf den Songtitel von Hooverphonic an: „We had fun, aber we were in the wrong place, deutlich…“ Unser Video unten zeigt die Gesicher der Band bei der Vergabe der Publikumspunkte. 

Doch mit der eigenen Leistung ist die Band zufrieden, wie Callier weiter ergänzte: „Die Buchmacher hatten und vorab auf den 20. Platz gesetzt und sie haben Recht bekommen. (…) Aber wir haben gut gespielt. Geike hat gut gesungen. Das war das beste von allen.“ Hooverphonic hatten schon bei den Proben und im Halbfinale eine gute Show abgeliefert. Man werde seinen Stil jetzt nicht ändern, so Alex Callier: „Wir sind stolz auf unsere Nummer. Europa dachte wohl anders darüber. Das Songfestival-Publikum ist offenbar ein anderes Publikum als das unsere. Doch, wie sagte schon der französische Präsident François Mitterand: Et alors?“ 

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