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Die belgische Bundesregierung macht Geld für den humanitären UN-Hilfsfonds im Gaza-Streifen frei

Belgiens Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit Meryame Kitir (Vooruit) macht 8 Mio. € für humanitäre Hilfe für die Bevölkerung im Gaza-Streifen frei. Diese Region hatte in den vergangenen Tagen unter dem bewaffneten Konflikt zwischen Israel und der radikalen Palästinenser-Bewegung Hamas zu leiden. Dort kam es teilweise zu schwersten Zerstörungen an Wohnungen und an der Versorgungsinfrastruktur.

Nach 11 Tagen Gefechten zwischen Israel und der Hamas konnte ein Waffenstillstand erreicht werden. Der Konflikt hatte rund 240 Menschenleben gefordert, die meisten Menschen starben im Gaza-Streifen. Jetzt lässt Entwicklungshilfeministerin Kitir wissen, dass sie 8 Mio. € Soforthilfe für die einmal mehr kriegsgeplagte Bevölkerung frei macht.

Das Geld aus Belgien geht direkt an den humanitären UN-Hilfsfonds für Palästina, damit es dort so schnell wie möglich eingesetzt werden kann, wie Kitir mitteilt: „Die UN kann damit unmittelbar Aktionen ergreifen. So geht keine kostbare Zeit verloren.“

Die flämische Sozialistin Kitir drängte bereits seit einigen Tagen auf Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza und forderte schon während des Konflikts sofortigen Zugang für Hilfskräfte. 

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