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Club Brügge: Titel-Feier läuft aus dem Ruder. Brügger Torwart Vormer: "Menschen brauchen ein Ventil"

Die 1:2-Niederlage am Sonntagabend gegen Racing Genk war nur ein kleiner Dämpfer für die Freude bei Spielern und Fans des alten und neuen belgischen Fußball-Meisters Club Brügge. Der 17. Meistertitel wurde in und um das Jan-Breydel-Stadion ausgelassen gefeiert, und das unter völliger Missachtung der geltenden Coronamaßnahmen. 

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Van Damme wurde ein Podium aufgebaut, auf dem Club Brügge die Meistertrophäe in Empfang nehmen konnte. Trainer Clement und Kapitän Vormer hielten den Pokal gemeinsam in die Luft, danach wurde er unter den Spielern von Hand zu Hand gereicht.

Und dann ging die Party auf der Nordseite des Stadions weiter. Eine Menge Leute warteten auf die Spieler und als sie erschienen, waren die Fans nicht mehr zu halten.

Die Spieler trugen alle Mundmasken, und Club Brügge hatte die Fans im Vorfeld dazu aufgerufen, Masken zu tragen und die Corona-Regeln zu respektieren, aber nicht alle hielten sich daran. Die Bilder sprechen für sich selbst.

Die Mannschaft begrüßte die Fans nur knappe zehn Minuten, aber die feierten noch viel länger und das dicht gedrängt. Die Frage ist, ob es klug war, diese Meisterfeier zu organisieren. Kapitän und Torwart Ruud Vormer zeigte Verständnis für den Volksauflauf:

"Dass es hierfür Kritik geben wird? Kritik gibt es immer. Menschen brauchen ein Ventil. Sie machen das so wie sie es machen und ich verstehe das vollkommen. Man wird nicht jeden Tag Meister. Die Leute wollen sich amüsieren."

JBO
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