Nicolas Maeterlinck

Der Blick auf die Corona-Zahlen am Pfingstmontag: Noch 542 Intensivpatienten

Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen nimmt weiter ab, ebenso die Zahl der Todesfälle. Die durchschnittliche Anzahl der Infektionen ist auf Wochenbasis wieder leicht angestiegen, was aber auch an Christi Himmelfahrt (13. Mai) liegen kann, der nun in der Vergleichswoche liegt. 

  • Vom 17. bis 23. Mai wurden durchschnittlich 118 Patienten pro Tag ins Krankenhaus eingeliefert. Das sind 14 Prozent weniger als in der Vorwoche. Zwischen dem 10. und 16. Mai lag die durchschnittliche Anzahl der Einweisungen pro Tag noch bei 138. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist seit fast vier Wochen in Folge rückläufig, und der Rückgang bleibt signifikant.
  • Gestern, Sonntag, 23. Mai, meldeten die Krankenhäuser 87 Aufnahmen (-35 im Vergleich zu Samstag, 22. Mai). 70 Patienten (-117) konnten das Krankenhaus wieder verlassen. Niedrige Zahlen, aber das lässt sich erklären: Sie betreffen die Zahl der Aufnahmen und die Zahl der Entlassungen am Samstag. An Wochenendtagen gibt es traditionell weniger Aufnahmen und Entlassungen.
  • Die Krankenhäuser meldeten am Sonntag insgesamt 1.506 Covid-Patienten im Krankenhaus (+13 im Vergleich zum Freitag). Diese Zahl bezieht sich auch auf die Situation am Samstag. Auf Wochenbasis sank die Gesamtzahl der Patienten im Krankenhaus um 16 Prozent.
  • 542 Covid-Patienten (-2) liegen auf der Intensivstation, 331 (-13) müssen beatmet werden. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation nimmt wöchentlich weiter ab. Auf Wochenbasis ist die Zahl der Aufnahmen auf den Stationen um 12 Prozent gesunken, die Zahl der beatmeten Patienten ist um 14 Prozent zurückgegangen. Zum Vergleich: Am 20. Februar waren 315 Patienten auf der Intensivstation. Diese Zahl war die niedrigste seit Beginn der dritten Welle.
  • In der Woche vom 14. bis 20. Mai starben durchschnittlich 20 Menschen pro Tag an den Folgen des Coronavirus. Das waren 25 Prozent weniger als in der Vorwoche. Zwischen dem 7. und 13. Mai gab es durchschnittlich 26 Todesfälle. Die Gesamtzahl der Todesfälle in unserem Land liegt nun bei 24.842.
  • Zwischen dem 14. und 20. Mai wurden durchschnittlich 2.410 Neuinfektionen pro Tag bestätigt, das sind 6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der bestätigten Infektionen steigt daher leicht an. Allerdings müssen wir berücksichtigen, dass der 13. Mai, Christi Himmelfahrt, jetzt in der Vergleichswoche liegt. Das bedeutet, dass wir eine "normale" Woche mit einer Woche mit einem zusätzlichen Feiertag vergleichen, an dem traditionell weniger Menschen getestet werden.
  • Seit Beginn der Pandemie wurden in unserem Land 1.047.128 Infektionen registriert.
  • Zwischen dem 13. und 19. Mai wurden durchschnittlich 43.300 Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 16 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die durchschnittliche Anzahl der Tests ist seit Anfang dieser Woche rückläufig.
  • Die Positivitätsrate zwischen dem 13. und 19. Mai (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests) betrug 5,7 Prozent (0,3 Prozent weniger als letzte Woche). Das bedeutet, dass weniger als 6 von 100 durchgeführten Tests positiv waren und dass immer noch eine Menge Virus im Umlauf ist. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet ein Verhältnis über 5 als besorgniserregend.
  • Der R-Wert oder die Reproduktionsrate, also die Zahl, die angibt, wie schnell sich das Virus ausbreitet, liegt derzeit bei 0,90. Das bedeutet, dass jede Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, im Durchschnitt weniger als 1 andere Person ansteckt. Fällt der R-Wert unter 1, schrumpft die Seuche. Steigt der R-Wert über 1, wächst die Epidemie. Im Januar lag der R-Wert unter 1.
  • Zurzeit haben bereits 4.344.203 Menschen in unserem Land mindestens eine Impfung erhalten. Das sind 47,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. 1.671.705 von ihnen sind vollständig geimpft, das sind 18,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.

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