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Paul Onuachu von Racing Genk ist Belgiens Profifußballer des Jahres

Paul Onuachu (Foto oben) ist von seinen Kollegen in der belgischen Pro League zum Profifußballer der Saison gewählt worden. Der nigerianische Stürmer vom KRC Genk erzielte in der gerade zu Ende gegangenen Spielzeit 2020-2021 insgesamt 33 Tore und setzte sich in der Abstimmung vor Noa Lang (Club Brügge) und dem Österreicher Raphael Holzhauser (Beerschot) durch. 

Abstimmen durften die Spieler aus der ersten belgischen Fußball-Liga und die belgischen Profis, die in ausländischen Ligen spielen. Der Titel wurde nach einjähriger Corona-Unterbrechung jetzt zum ersten Mal wieder verliehen.

In den vergangenen beiden Jahren hatten die belgischen Fußballprofis jeweils Hans Vanaken vom Club Brügge diesen Titel verliehen.

Die Ehrung bei den Trainern ging an den deutschen Coach vom KV Ostende, Alexander Blessin, und der Niederländer Noa Lang (Club Brügge) erhielt die Auszeichnung für den bester Jungprofi in der Jupiler-Liga.

Erstmals eine Wahl im professionellen Frauenfußball

Zur besten Spielerin des Jahres wurde Laura De Neve (Foto unten) vom aktuellen Tabellenführer im Frauenfußball (die Super League), dem RSC Anderlecht, gewählt. Die Kapitänin des RSC ist die erste Fußballerin, die diesen Titel gewann, denn zum ersten Mal überhaupt wurde eine Profifußballerin des Jahres in Belgien gewählt.

De Neve gewann diese Auszeichnung vor ihrer Mannschaftskollegin Laura Deloose und Marie Minnaert vom Club YLA (die Frauenmannschaft von Club Brügge).

Auffallend war hier allerdings, dass Torschützen- und Assistkönigin Tessa Wullaert (Anderlecht) und die Trägerin des „Goldenen Schuhs“, Tine De Caingny (Anderlecht) nicht nominiert waren. Die Nationalspielerin De Caigny wird übrigens in der kommenden Saison für die TSG 1899 Hoffenheim spielen, wo sie bis Juni 2023 unter Vertrag stehen wird. 

Laura De Neve im Trikot der "Red Flames"

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