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Bessere Begleitung für rückkehrwillige Einwanderer über regionale Anlaufstellen

Einwanderer, die nicht mehr in Belgien bleiben wollen, weil sie z.B. hier kein Asyl oder keine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, sollen in Zukunft besser begleitet werden. Die belgischen Einwanderungsbehörden werden dazu lokale Anlaufstellen einrichten, über die Betroffene zurück in ihre Herkunftsländer begleitet werden.

In diesen Büros werden Mitarbeiter der Einwanderungsbehörden diese Rückkehr begleiten. Jährlich wird etwa 24.000 Einwanderern in Belgien mitgeteilt, dass sie keine Aufenthaltsberechtigung oder kein Asyl bekommen und damit das Land verlassen müssen. Doch nur etwa 20 % der Betroffenen verlassen Belgien auch effektiv. Die meisten anderen verschwinden irgendwo in der Illegalität.

Personen, die sich nicht an die Aufforderung halten, Belgien zu verlassen, werden abgeschoben, wenn sie aufgegriffen werden. Doch nicht wenige unter ihnen wissen nicht, wie sie es anstellen sollen, Belgien wieder in Richtung ihrer alten Heimat zu verlassen. Dabei sollen eben die lokalen Anlaufstellen helfen, wie Belgiens Staatssekretär für Asyl und Einwanderung Sammy Mahdi (CD&V - Foto unten) erklärt.

Gegenüber VRT NWS sagte der flämische Christdemokrat am Mittwochmittag: „Man muss verstehen, dass man nach der Ablehnung zu einem verpflichteten Gespräch mit den Behörden eingeladen wird. In diesem Gespräch soll die Rückkehr vorbereitet werden. Dann versteht man auch, dass dies nicht nur ein einfaches Papier ist, sondern dass das der Anfang des Rückkehrtrajekts ist. Das soll zu einer nachhaltigen Zukunft im Herkunftsland führen.“ 

Asylstaatssekretär Sammy Mahdi

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