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Wildschweine, die über den Albertkanal schwimmen, müssen von Jägern erlegt werden

Am Mittwoch sind einige Wildschweine aus dem Albertkanal in der Gegend von Beringen in Limburg gerettet worden. Anderen Tieren gelang es nicht, hier lebend herüberzukommen. Doch die, die es geschafft haben, müssen geschossen werden, denn dort, wo sie an Land gingen, dürfen sie sich nicht aufhalten, wie das Wildschweinprogramm im Naturplan Limburg vorschreibt.

Wildschweine, die bei Beringen über den Albertkanal schwimmen, müssen abgeschossen werden. So sieht es eine Verordnung der flämischen Landesbehörde für Natur und Wald (Natuur en Bos) für die Provinz Limburg vor. Wildschweine vermehren sich auch dort massenhaft und sie sorgen für enorme Schäden in Natur und Landwirtschaft.

Konkret wurden am Mittwoch bei Beringen Wildschweine gemeldet, die am helllichten Tag versuchten, schwimmend über den Albertkanal zu gelangen. Einige von ihnen waren schon am anderen Ufer in den Gemeinden Paal und Tervant und machten sich dort auf und davon.

Die, die es aus eigener Kraft nicht schafften, ans Ufer zu gelangen, wurden von der Feuerwehr und von einem Team des regionalen Amtes für Natur und Wald, dass sich mit solchen Vorfällen befasst, aus den Fluten gerettet (Video oben). Man wollte nicht, dass die Tiere elendig absaufen.

Doch anschließend wurden die verletzten Wildschweine eingeschläfert und die Gemeinden beauftragten lokale Jäger, die Tiere, die anhauen konnten, umgehend zu suchen und zu schießen. 

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