Rob Engelaar

Impfung mit AstraZeneca in Belgien so gut wie vorbei (außer für die zweite Dosis)

In zwei Wochen werden keine Einladungen mehr für eine erste Injektion des Impfstoffs von AstraZeneca mehr verschickt. Die Bestände, die jetzt noch vorrätig sind, dienen als zweite Dosis. Das teilte die Impfungs-Taskforce am Samstag mit.

Der von der Universität Oxford und AstraZeneca entwickelte Impfstoff wird von der belgischen Impfzentrale nicht mehr bestellt. Rückblickend hat es zu viele Verzögerungen und Unsicherheiten bei der Lieferung gegeben. Von Nachteil sind auch die langen Zeitabstände zwischen der ersten und zweiten Dosis sowie das hohe Alter, ab dem der Impfstoff verabreicht werden darf.   

Die Verzögerungen von Johnson & Johnson könnten möglicherweise zu einer zweiwöchigen Verzögerung der Impfkampagne im Sommer führen oder sogar zu vier bis fünf Wochen Verzögerung, wenn die Altersgrenze (41 Jahre und älter) nach der laufenden Risiko-Untersuchung beibehalten wird.  

Die Hälfte der erwachsenen BelgierInnen wird bis nächste Woche mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten haben. Dann sollen auch 80 % der Patienten mit Gesundheitsrisiken ihre erste Spritze bekommen haben. 

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