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Rund 1000 Teilnehmer bei nicht genehmigten Kundgebungen in Brüssel 

In der Hauptstadt war Hochbetrieb angesagt: Neben einer dritten Auflage von La Boum, bei der vor allem junge Leute aus Brüssel Party gegen Corona machen, hatten sich im Terkamerenbos auch Corona-Gegner für die European Demonstration for Freedom & Democracy  eingefunden. Diese kamen insbesondere aus den Niederlanden und Deutschland.  Sympathisanten des flüchtigen rechtsradikalen Soldaten Jürgen Conings hatten sich ebenfalls angekündigt.

La Boum und auch die europäische Kundgebung für Frieden und Demokratie sind am Samstag eher friedlich verlaufen. Rund 1000 Personen hatten sich im Brüsseler Terkamerenbos eingefunden,  wo ein großes Polizeiaufgebot stationiert war.

Die European Demonstration for Freedom & Democracy  lockte Impfgegner aus mehreren europäischen Ländern an, viele davon aus den Niederlanden und Deutschland.  Besonders zahlreich waren die Niederländer, von denen einige gelbe Regenschirme mit Slogans wie "Frieden" und "Liebe" trugen. 

Um 16 Uhr hatten die Organisatoren von La Boum eine dritte Auflage des "Fake-Festivals" geplant. Bei der ersten und zweiten verbotenen Veranstaltung waren Tausende Leute anwesend und es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. In den sozialen Medien haben bislang nur ein paar hundert Leute angegeben, dass sie an La Boum teilnehmen werden. 

Folgende Kundgebungen im Terkamerenbos oder in der Nähe waren nicht genehmigt:  

  • Sympathisanten von Jürgen Conings 
  • Internationale Demonstration für Frieden und Demokratie in Europa 
  • La Boum 3 

Folgende Kundgebungen im Zentrum von Brüssel waren wohl genehmigt:  

  • Mitarbeiter im Gesundheitswesen: Sie protestieren in der Nähe des Zentralbahnhofs gegen die Unterfinanzierung des Pflegesektors. 4000 Teilnehmer werden erwartet. 
  • Friedensbewegung Naher Osten 
  • Kurden 
  • Uiguren 
  • Menschenrechtsaktivisten in der Türkei 
  • Gegner des weißrussischen Regimes 

Die Polizei wird sich hauptsächlich am Terkamerenbos aufstellen, wo alle verbotenen Kundgebungen stattfinden oder zumindest starten sollen. 

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