Stadtpark Leuven

KU Leuven erforscht, wie sich Natur und Wasser auf das Klima der Stadt und die Laune der Städter auswirkt

Forscher der katholischen Universität von Leuven wollen herausfinden, wie sich Natur und Wasser auf das Klima der Studentenstadt und die Gesundheit ihrer Bewohner auswirken. Die Untersuchung, die mit Wetterstationen in der ganzen Stadt und außerhalb geführt wird, läuft seit zwei Jahren.

Die circa 100 Wetterstationen stehen in privaten Gärten und auf öffentlichen Plätzen. Sie messen Temperatur, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit und Windrichtung und überwachen also das Klima in der 100.000 Einwohner zählenden Stadt an der Dyle. Die Wetterstationen sind Teil des Projekts Leuven.cool der KU Leuven, zusammen mit Leuven2030, der Stadtverwaltung und dem Kgl. Meteorologischen Institut.  

Die Wetterstationen bestätigen für Leuven, was auch schon anderswo gemessen wurde: "Innerhalb der Stadt ist es wärmer als außerhalb", sagt Doktorandin Eva Beele: “Während der Hitzewelle des letzten Sommers haben wir einen maximalen Unterschied von 7 Grad zwischen dem heißesten Standort im Stadtzentrum und einer Station gemessen, die außerhalb lag."

Bäume und Fontänen bringen Abkühlung

Da Hitzewellen in den letzten Jahren immer häufiger werden, wollen wir herausfinden, wie ein Ort kühler wird. "Zum Beispiel, indem man Bäume anpflanzt oder Fontänen installiert. Auch die Bewohner können einen Beitrag leisten, indem sie ihre Gärten instand halten.”

In diesem Sommer wollen die Forscher der KU Leuven die Leuvener gezielt nach dem Einfluss von städtischen Naturanlagen und Fontänen auf ihr Wohlbefinden befragen. Zu diesem Zweck werden Freiwillige gesucht, die bereit sind, während der Sommermonate wöchentlich einen kurzen Online-Fragebogen auszufüllen, wie sie die Temperaturen in der Stadt oder in den Vororten erleben. 

Mehr Informationen dazu und zur Studie finden Sie auf der Website von Leuven.cool.   

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