Neue Suchaktion nach dem flüchtigen rechtsextremen Soldaten Jürgen Conings

An diesem Sonntag sind Armee und Polizei, unterstützt von einem Polizeihubschrauber und einer Drohne, wieder auf der Suche nach dem radikalisierten Ex-Elitesoldaten Jürgen Conings, der seit 13 Tagen auf der Flucht ist. Die Sicherheitskräfte durchsuchen heute die Gegend von Lanklaar im Nordosten von Maasmechelen in der Provinz Limburg.

Auch am Samstagabend wurde im Nationalpark Hoge Kempen nach dem flüchtigen und schwer bewaffneten Soldaten gesucht. Es handelte sich um einen “begrenzten” Einsatz in der Gegend von Zutendaal.  

"Es gibt keinen Grund zur Panik", sagte Innenministerin Annelies Verlinden (CD&V) im Sonntagsmagazin De Zevende Dag im VRT-Fernsehen. Solange Conings nicht gefunden wurde, stelle er eine Bedrohung dar und müsse nach ihm gesucht werden.

Polizei und Armee sind seit fast zwei Wochen auf der Suche nach dem 46-jährigen Soldaten, der von der Anti-Terrorzelle als "potenziell gewaltbereiter Extremist" eingestuft wird. Der Flüchtige nahm Kriegswaffen aus der Kaserne in Leopoldsburg (Limburg) mit. In mehreren Briefen drohte er mit Angriffen auf staatliche Strukturen und mehrere Persönlichkeiten, u. a. auf den Virologen Marc Van Ranst. Seit dem Verschwinden des Soldaten befinden sich Marc Van Ranst und seine Familie in Sicherheit. 

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