Cheftrainer Roberto Martinez (l.) und sein neuer und alter Co-Trainer Thierry Henry (r.) am Montag
VKA

Für die Europameisterschaft: Thierry Henry ist wieder Co-Trainer der Roten Teufel

Der frühere französische Nationalspieler und Ausnahmestürmer Thierry Henry (Foto) kehrt als Co-Trainer zur belgischen Fußball-Nationalmannschaft zurück. Der belgische Fußballverband KBVB teilte über die sozialen Netzwerke mit, dass Henry wieder in den Trainerstab für die Roten Teufel integriert wird und schon jetzt an den Vorbereitungen für die EM beteiligt ist.

Der französische Weltmeister von 1998 war bereits von 2016 bis 2018 als Assistent bei den Roten Teufeln tätig und er gehörte zum Trainerteam bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland, bei der Belgien das Halbfinale erreichte.

Zuletzt war der 43-Jährige Cheftrainer bei Montreal Impact in der nordamerikanischen Major League Soccer aktiv, doch dort war er Ende Februar zurückgetreten. „Unfinished business. We welcome back Thierry Henry in the staff for #EURO2020!”, so begrüßte der belgische Fußballverband Thierry Henry drei Jahre nach seiner ersten Tätigkeit bei den Roten Teufeln via Twitter…

Die Vorbereitungen laufen

Die Mannschaft von Cheftrainer Roberto Martinez trifft bei der Europameisterschaft in der Vorrundengruppe B auf Russland (12. Juni), Dänemark (17. Juni) und Finnland (21. Juni). 

Bei den ersten Begegnungen werden die Roten Teufel wohl auf Kevin De Bruyne verzichten, denn es ist noch die Frage, in wie weit er bis dahin seine Gesichtsverletzungen aus dem CL-Finale gegen Chelsea auskurieren kann. Am Montagnachmittag sagte Nationaltrainer Martinez, dass De Bruyne auf jeden Fall nicht operiert werden müsse.  

Ohnehin genießt er nach seiner intensiven Saison in der Premier League noch einige Tage Pause, genau wie Thomas Vermaelen, der am Sonntag noch bei Vissel Kobe in der japanischen J-League auf dem Feld stand.

An diesem Montag beginnen die ersten Trainingseinheiten und Besprechungen auf dem Testgelände der Roten Teufel in Tubize (Wallonisch-Brabant). Axel Witsel, Nacer Chadli, Jérémy Doku und Reservespieler Zinho Vanheusden sind bereits seit Ende der letzten Woche dort und trainieren individuell. 

Witsel scheint seine Verletzung an der Achillesverse, die er sich in der Bundesliga bei Borussia Dortmund vor einigen Monaten zugezogen hat, auskuriert zu haben. Zu ihm sagte Martinez: "Axel arbeitet schon lange Zeit daran, wieder fit zu sein. Letzte Woche hat er auf dem Platz angefangen. Doch er muss nochh einige Phasen durchlaufen. Wir werden ihn nicht bei den Testspielen einsetzen. Das ist nicht unser Ziel. Wir versuchen ihn für das 3. Gruppenspiel fit zu machen." 

Klappt das nicht, dann haben die Roten Teufel noch Zinho Vanheusden, Brandon Mechele und Albert Sambi-Lokonga in der Hinterhand: "Sambi-Lokongo hat das gleiche Profil wie Witsel." 

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