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Randalierer auf illegaler La-Boum-Party: 200 Sozialstunden und 13.000 Euro Schadenersatz an die Polizei

Einer der Jugendlichen, der auf der illegalen La-Boum-Party am 1. April im Brüsseler Terkamerenbos gewaltsam gegen die Polizei vorging und verhaftet wurde, ist zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Außerdem muss der Student rund 13.000 Euro Schadenersatz an die Polizei zahlen. 

Tausende von jungen Leuten waren am 1. April im Brüsseler Terkamerenbos einer Facebook-Einladung nachgekommen und hatten sich zu einer illegalen getroffen. Als die Polizei im Laufe des Nachmittags eingreifen wollte, kippte die Stimmung und es kam zu Konfrontationen zwischen den Jugendlichen und der Polizei. Die Polizei setzte unter anderem den Wasserwerfer und die Kavallerie ein. 

Mehr als 25 Polizeibeamte und sieben Polizeipferde wurden verletzt, ebenso wie acht Teilnehmer. Vier Jugendliche wurden festgenommen, weil sie Polizeibeamte angegriffen und sich nicht an die Corona-Maßnahmen gehalten hatten. Einer von ihnen mussten im Mai vor dem Strafgericht erscheinen. Zwei Polizisten, die bei der Festnahme des Angeklagten verletzt wurden, erhoben Zivilklage und forderten Schadensersatz.  

Bei seinem Prozess erklärte der Student, er habe sich von der Menge mitreißen lassen und bereue sein Handeln. Dass er bei seiner Verhaftung andere Jugendliche aufgestachelt habe, ihn zu befreien, sei nicht zu entschuldigen, urteilte Gericht. Die beiden Polizisten waren von diesen Umstehenden wiederholt geschlagen und getreten worden und aufgrund ihrer Verletzungen mehrere Tage lang arbeitsunfähig.  

Der junge Mann wurde zu 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt und muss mehr als 13.000 € Schadenersatz zahlen. Ein Teil davon geht an die beiden verletzten Polizisten, der größte Teil geht an die Polizei der Region Brüssel-Hauptstadt/Elsene für den Imageverlust und die Sachkosten.  

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