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Gesundheitsministerkonferenz: In Belgien erhalten auch 16- und 17-Jährige Impfstoff von Pfizer

Die Gesundheitsminister der verschiedenen Regierungen Belgiens haben beschlossen, dass den 16- und 17-Jährigen des Landes der Pfizer/BioNTech-Corona-Impfstoff angeboten wird, sobald das Programm zur Impfung der Erwachsenen abgeschlossen ist. Die Entscheidung wurde auf einer Sitzung der Gesundheitsministerkonferenz getroffen. 16- und 17-Jährige mit medizinischen Grunderkrankungen werden aber schon so bald wie möglich Einladungen erhalten, um einen Termin für eine Corona-Impfung zu vereinbaren. 

Jugendliche ohne Grunderkrankungen erhalten die Möglichkeit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, sobald allen Erwachsenen in Belgien die Impfung angeboten wurde. Der belgisch Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit, flämischer Sozialist) sagte gegenüber VRT NWS: „Es ist wichtig, dass der Pfizer-Impfstoff auch diesen 16- und 17-Jährigen angeboten wird. Die Entscheidung dazu ist gefallen und wird sofort in die Praxis umgesetzt".

Das bedeutet, dass 16- und 17-Jährige mit medizinischen Grunderkrankungen schon sofort zu einem Impftermin eingeladen werden. "Das sind Jugendliche mit zum Beispiel Mukoviszidose, Typ-1-Diabetes, Nierenproblemen...für die die Impfung sehr wichtig ist.  Der Hausarzt oder ein anderer Arzt kann sie auf die Liste setzen, damit sie eine Einladung erhalten."

Gesunde 16- und 17-Jährige erhalten eine Einladung, sobald alle über 18-Jährigen an der Reihe waren. Minister Vandenbroucke fügte hinzu, dass die 16- und 17-Jährigen selbst entscheiden können, ob sie sich impfen lassen oder nicht, wie jeder andere, dem ein Impfstoff angeboten wird. Sie brauchen für die Impfung kein Einverständnis ihres Erziehungsberechtigten.

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