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Fast 500 Sprengkörper bei einem Sammler von Kriegswaffen in Diksmuide beschlagnahmt

Am Montag haben die Behörden eine große Menge an Kriegsmaterial und Munition bei einer Durchsuchung in Diksmuide (Foto) im Haus eines Sammlers beschlagnahmt. Das hat die Staatsanwaltschaft von Veurne bestätigt.

Ermittlungen zufolge besaß der Verdächtige, der eine Leidenschaft für Waffe aus dem Ersten Weltkrieg hatte, mehrere möglicherweise verbotene Waffen. Er war bereits 2007 wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden. Nachbarn hatten der Polizei gemeldet, dass er seine Wohnung wieder mit Waffen gefüllt hatte.  

Die Polizei beschloss daher, sein Haus in Vladslo, einem Stadtteil von Diksmuide, zu durchsuchen. Die Agenten wurden vom Minenentschärfungsdienst begleitet. Sie fanden große Mengen an Kriegswaffen wie Bomben und Granaten. 

"Wir haben sieben Container von je 1 m³ mit Waffen und Munition gefüllt", berichtete die Staatsanwaltschaft. Weitere Untersuchungen werden zeigen müssen, ob diese in die Kategorie der verbotenen Waffen fallen. Der Sammler hätte seine Sammlung registrieren müssen, was er aber nicht tat.  

Der Verdächtige behauptete, dass der größte Teil der Munition entschärft worden sei. "Der Minenentschärfungsdienst schien nicht ganz überzeugt zu sein. In Anbetracht der Explosionsgefahr wurde die Ware zur Inspektion und/oder Vernichtung entnommen”, so die Staatsanwaltschaf

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