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Im März 2021 waren mehr Menschen im Homeoffice beschäftigt als zu Beginn der Corona-Epidemie

Im März 2021 hat eine Rekordzahl von Beschäftigten von zu Hause aus gearbeitet. Sie waren weitaus zahlreicher als zu Beginn der Corona-Epidemie 2020. Die Zahlen stammen vom Personaldienstleister Attentia. Das deutet darauf hin, so Attentia, dass die Telearbeit auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

In den letzten Monaten war Arbeiten im Homeoffice zur Pflicht geworden, ausgenommen, wenn die Anwesenheit von Mitarbeitern für den Betrieb unerlässlich war.

Im März 2021 verzeichnete Attentia eine neue Rekordzahl von Homeofficestunden für seine Kunden: Deren Mitarbeiter arbeiteten 41,5 Prozent ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus, bei den Geschäftsführern und Führungskräften lag dieser Anteil sogar bei 65,3 Prozent. Das ist bemerkenswert, denn beim Ausbruch der dritten Corona-Welle hatten die Unternehmen bereits viele Maßnahmen ergriffen, um die Arbeit in den Betrieben sicherer zu machen. 

Im März 2020 arbeiteten 40,1 Prozent der Angestellten von zu Hause aus, bei den Führungskräften waren es 62 Prozent. Für die Monate April und Mai 2021 liegen Attentia noch keine Zahlen vor. 

Aufgrund der anstehenden Lockerungen wird das Homeoffice in den nächsten Wochen abnehmen. Ab dem 9. Juni dürfen die Beschäftigten an einem Tag pro Woche an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Dabei soll es nicht bleiben. 

Attentia hält es nicht für eine gute Idee, die Leute zur Rückkehr ins Büro zu zwingen. Einige Mitarbeiter werden gerne zurückkehren, andere weit weniger. "Arbeitgeber sollten darauf achten und das psychosoziale Wohlbefinden dieser Mitarbeiter angemessen unterstützen", warnt Evelien Buseyne von Attentia. "Die Corona-Krise hat das Wohlbefinden beeinträchtigt und die Warteschlangen bei Psychologen sind endlos." 

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