ROBIN UTRECHT

Belgiens Arzneimittelbehörde stellte nur wenige Nebenwirkungen nach Impfungen fest

Seit dem Start der Impfkampagne gegen Corona in Belgien bis zum Stichtag 8. Juni wurden nach 5.096.646 Impfungen nur 17.524 Fälle von schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt. Dies teilte die Bundesagentur für Medikamente und medizinische Produkte (FAGG/AFMPS) mit. Drei Personen starben in unserem Land nach einer Corona-Impfung.

Die Betroffenen, die schwere Nebenwirkungen aufwiesen und die diese auch meldeten, hatten Fieber, muskuläre Schmerzen, Übelkeit und allergische Reaktionen an der Einstichstelle im Arm. Die meisten dieser Nebenwirkungen verschwanden aber wieder nach einigen Tagen, so die Behörde. 3.777 Fälle wurden als „schwerwiegend“ bezeichnet.

Statistisch gesehen hatten die sogenannten ARNm-Vakzine (Pfizer/BioNTech und Moderna) mehr Nebenwirkungen ausgelöst, als der Vaxzevria-Impfstoff von AstraZeneca. Bei den ersten genannten Impfstoffen erfolgten die Nebenwirkungen nach der zweiten Injektion, bei AstraZeneca eher nach der ersten Impfung.

In 3 Fällen in Belgien aber führten die Impfungen zum Tode der Betroffenen. Zwei dieser Personen waren mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft worden und eine mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson/Janssen. 

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