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Zum ersten Mal geht in Flandern die Kinderarmut zurück, wenn auch nur leicht

Aus den aktuellen Jahresbericht des flämischen Familienbundes „Kind und Familie“ ist ersichtlich, dass die Kinderarmut im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen ist. Dies ist der erste entsprechende Rückgang seit Jahren.

Zwar ist dieser Rückgang recht bescheiden - von 14 % im Jahr 2019 auf 13,6 % im vergangenen Jahr, doch dieser erste Rückgang seit vielen Jahren ist eine gute Nachricht. Sie soll aber nicht verschweigen, dass trotzdem eines von sieben Kindern im belgischen Bundesland Flandern in relativer Armut aufwachsen muss.

Was im Jahresbericht zur Kinderarmut in Flandern besonders auffällt ist, dass sich dieser Rückgang in erster Linie in den Großstädten zeigt, doch eher Orte, von denen eher erwartet wird, dass die Armut größer wird. In Gent, Antwerpen und Ostende sind die Zahlen am deutlichsten. Hier werden finanzschwache Haushalte allerdings in der jüngeren Vergangenheit besser begleitet, was sich offenbar auszahlt.

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