Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen, auch heute noch Gewitter und Niederschläge

Intensive Regenschauer Donnerstagnacht haben an mehreren Orten in Belgien Schäden verursacht.  Besonders in der Region um Ternat und Asse in Flämisch-Brabant sind die Sachschäden enorm. Die Schnellstraße A12 in Boom stand infolge der Wolkenbrüche unter Wasser und war am Freitagmorgen eine Zeit lang gesperrt. 

Bei der Feuerwehrzentrale in der Provinz Flämisch-Brabant sind in der Nacht circa 200 Notrufe eingegangen, fast alle wegen überfluteter Keller oder anderer Wasserschäden. Das Pajottenland und die Region um Ternat und Asse war am stärksten betroffen. In Lennik wälzte sich ein Schlammstrom durch das Stadtzentrum.  

Der Zugverkehr auf dem belgischen Schienennetz war vielerorts gestört, unter anderem auf der Strecke zwischen Tienen und Leuven (Provinz Flämisch-Brabant). Die Gleise standen unter Wasser. Die Bahn musste das Wasser abpumpen lassen und setzte zeitweise Busse auf der Strecke ein.    

Der Zugverkehr zwischen Denderleeuw und Geraardsbergen wurde aufgrund eines Signalausfalls in Ninove nach einem Blitzeinschlag unterbrochen. Auch dort wurden Ersatzbusse eingesetzt. 

Wetteraussichten am Freitag

Gewitter können am Freitagabend vor allem im Westen und Norden des Landes, aber auch anderswo niedergehen. Im Nordwesten des Landes ist lokal mit heftigen Schauern zu rechnen, mit Hagel und schweren Sturmböen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 Grad an der Küste und 31 Grad in den Kempen. Der Wind ist meist mäßig und kommt aus südlichen Richtungen.

A12 bei Boom
Foto: Radio 2
Rumst
Turnhout

Meist gelesen auf VRT Nachrichten