Artist-Impression: So soll das neue VRT-Rundfunkgebäude aussehen

Das neue Rundfunkgebäude des flämischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks, VRT, wird ein horizontales Gebäude mit nur 4 Stockwerken. Es wird so natürlich wie möglich in die natürliche Umgebung des kleinen Waldes am Medienkomplex Reyerslaan in Brüssel entstehen, in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Bau. 

Das neue VRT-Funkhaus soll im Sommer 2026 fertig sein. Es umfasst 65.000 m² von denen rund 40.000 m² überirdisch angelegt werden. Der Bau besteht mit seinen 4 Stockwerken über zwei aufeinandergestapelten Modulen. Das erste Modul besteht aus einer weiträumigen Lobby, Begegnungsplätzen für Mitarbeiter und Besucher und aus drei großen TV-Studios.

Darauf fußt das zweite Modul, dass aus 3 Stockwerken bestehen wird. VRT-CEO Frederik Delaplace spricht von einem neuen Gebäude, dass auf Begegnung setzt: „Unsere Leute werden sprichwörtlich auf großen Arbeitsplattformen arbeiten, die sich flexibler auf die sich entwickelnden neuen Medien in den kommenden Jahrzehnten einlassen werden.“ Die TV-, Radio- und Online-Redaktionen sollen im ersten Stock ihren Platz haben. 

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Der Entwurf zu diesem neuen VRT-Funkhaus kommt vom Architektenbüro OFFICE Kersten Geers David Van Severen und von den Jaspers-Eyers Architects, doch auch das Landschaftsarchitekturbüro Bas Smets spielte eine wichtige Rolle. Die Beschäftigten unseres Hauses sollen nah beieinander sitzen und ohne großem Abstand zueinander zusammenarbeiten, brainstormen und kreativ werden, so die Architekten, die davon ausgehen, dass sich Gebäude, die Natur rundherum und die 5 Innenräume, die von überall aus zu erreichen sind, inspirierend wirken.

Am Bau des neuen Funkhauses sind auch die Ingenieurbüros Tractebel und CES, das Unternehmen Ideal Accoustics für die TV- und Radiostudios, die Bauunternehmen Willemen Construct und Jan De Nul Group und das Bautechnologie-Unternehmen EEG beteiligt. Das neue Projekt soll sich in einem Finanzrahmen von 133,5 Mio. € bewegen. 

Im November 2019 beendete unser Haus, die VRT, die Zusammenarbeit für Entwurf und Bau des neuen Funkhauses mit dem Konsortium Robbrecht & Daem + DIERENDONCKBLANCKE architects + Arup UK + VK group, als sich herausstellte, dass dieses den genannten Finanzrahmen nicht respektierte und dass deren Entwurf viel teurer werden sollte. Daraufhin musste bei Null angefangen und das Projekt neu ausgeschrieben werden. 

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