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Freunde, Familie, Sympathisanten: Stiller Marsch zum Haus von Jürgen Conings

Am Sonntagabend haben sich rund 150 Freunde, Angehörige und Unterstützer von Jürgen Conings am Stadtpark „Ter Motten“ in Dilsen-Stokkem (Prov. Limburg) zu einem friedlichen stillen Marsch in Richtung dessen Wohnhaus versammelt. Die Teilnehmer bezeugten ihre Unterstützung und ihre Anteilnahme mit Blumen und Kerzen.

Der stille Marsch setzte sich am Sonntagabend um 20 Uhr in Bewegung und zog zu dessen Wohnhaus, wo er zuletzt mit seiner Freundin lebte. Trotz der Tatsache, dass dies eine sehr friedliche Veranstaltung war, gab es kritische Äußerungen am Rande.

So sagte Organisator David Vanroelen gegenüber VRT NWS: „Wir glauben, dass der Soldat ein Opfer des politischen Systems geworden ist. (…) Dies ist eine Katastrophe für seine Familie. Jeder der hier Anwesenden stellt sich Fragen bei dem, was gerade erzählt wird.“

Andere glauben, dass Conings nach mehreren Auslandseinsätzen nicht begleitet worden ist und dass er deshalb traumatisiert war. Man habe ihm nicht geholfen und dass sei ein Fehler im System. Letztendlich habe er aber seine Androhungen nicht wahrgemacht. Nach rund einer Stunde waren der stille Marsch und die Mahnwache zu Ende.

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